Michi mampft: So schmeckt’s im Elissar Deli in Wien
In meiner Kulinarik-Kolumne Michi mampft berichte ich Woche für Woche von meinen kulinarischen Entdeckungen in Wien. Diesmal habe ich das Elissar Deli im 1. Bezirk getestet und verrate dir, was dich hier so alles erwartet und ob sich ein Besuch auszahlt.
Das Elissar in der Johannesgasse zählt seit Jahren zu den beliebtesten Adressen in Wien, wenn es um libanesische Küche geht. Weil Gastronom Elias Matar erst vor Kurzem mit dem Elissar Deli in der Rotenturmstraße ein neues Lokal eröffnet hat, habe ich das zum Anlass genommen, endlich auch kulinarisch ins Elissar-Universum einzutauchen.
Libanesisches Streetfood im 1. Bezirk
Eigentlich wollte ich ja schon vor ein paar Wochen vorbeischauen, aber der riesengroße Ansturm in den Tagen nach der Eröffnung hat mich ehrlich gesagt grob abgeschreckt. Aber letztens war es dann endlich so weit: Ich habe einen meiner beliebten Afterwork-Spaziergänge durch die Innenstadt unternommen (man muss ja schauen, was sich im Herzen der Stadt so tut) und mit Freude festgestellt, dass das Elissar Deli (zumindest für einen kurzen Moment) überraschend leer war.

Also bin ich spontan ans Bestellterminal gesprintet und habe mich durchs Angebot getippt. Das Konzept ist klar: Es gibt einen kleinen Auszug aus der Elissar-Speisekarte mit den beliebtesten Streetfood-Gerichten, die sich zum schnellen Verzehr vor Ort beziehungsweise zum Mitnehmen eignen. Dazu zählen etwa Shawarma, Bowls, Sandwiches oder Teigtaschen.
Mehr Mut zur Würze, wenn ich bitten darf!
Nachdem ich großer Shawarma-Fan bin, habe ich gleich zugeschlagen: Meine Auswahl fiel auf die Chicken-Variante samt Knoblauchcreme und eingelegten Gurken. Während die Gurken für eine angenehme Frische im Mund sorgen, hätte die Creme ruhig eine Spur intensiver im Geschmack sein können (Hungry Guy lässt grüßen!). Ganz abgesehen davon, dass die Portion für mich bei Weitem nicht ausreichen war, mit 9,90 Euro aber klar im Hauptspeisensegment bepreist ist.
Gut, dass ich das schon irgendwie geahnt habe und gleich auch noch Teigtaschen dazu bestellt habe. Es gibt mehrere Optionen, ich kann dir (wenn überhaupt) die Sambousik mit Spinat und jene mit Käse empfehlen. Die Fleischvarianten waren quer durch die Bank eher langweilig im Geschmack. Ein bisschen mehr Mut zur Würze, wenn ich bitten darf!

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Michis Fazit
Das Elissar Deli hat mich insgesamt nicht überzeugt. Dafür haben dem Shawarma die Raffinesse und den Teigtaschen der Pep gefehlt. Noch dazu sind wir hier preislich im eher gehobenen Spektrum unterwegs, was ob des bekannten Lokalnamens und der Lage freilich nicht verwundert, sich aber auch in der gebotenen Qualität zeigen sollte.
Der Besuch hat mich aber definitiv neugierig gemacht und ich werde demnächst wohl den großen Bruder in der Johannesgasse besuchen und testen, ob es dort besser schmeckt…
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Mehr InformationenDie wichtigsten Infos:
- Was? Libanesisches Streetfood
- Wo? Rotenturmstraße 6, 1010
- Öffnungszeiten? Täglich, 8–0 Uhr (FR & SA bis 4 Uhr früh)
- Mehr Infos online