Die schönsten Gastgärten im 4. Bezirk in Wien
Frühstück unter Bäumen, Knödel und Spritzer im charmanten Schanigarten oder entspanntes Abendessen inklusive Cocktails im urigen Gastgarten: Das sind die schönsten Outdoor-Spots im 4. Bezirk in Wien!
Im 4. Bezirk in Wien sitzt man im Sommer nicht einfach draußen – man zelebriert das Leben zwischen Kaffeehauskultur und Aperitivo. Klar, der Naschmarkt lockt natürlich mit seinem bunten Treiben, das war aber längst nicht alles: Abseits des Markttrubels warten nämlich genauso charmante Schanigärten und versteckte Gastgärten, in denen es sich herrlich die Sonne genießen lässt.
Café Kunsthalle
- Treitlstraße 2, 1040 Wien
- cafekunsthalle.at
Das Café Kunsthalle am Karlsplatz – hervorgegangen aus dem ehemaligen Heuer – positioniert sich als urbaner Treffpunkt mit entspanntem, fast parkähnlichem Flair. Besonders reizvoll ist der großzügige Gastgarten (eigentlich eine Art Terrasse), der trotz der zentralen Lage direkt neben der U-Bahn-Station und am Übergang zum Naschmarkt erstaunlich ruhig im Grünen liegt und damit eine rare Mischung aus Stadt und Rückzug bietet.
Kulinarisch setzt das Konzept auf eine moderne Verbindung aus asiatischen und österreichischen Einflüssen, etwa mit Sushi-Bar, wechselnder Tages- und Wochenkarte sowie Frühstücksangebot. Ergänzt wird das Ganze durch eine gut kuratierte Cocktailkarte – im Sommer mit dem Roku Summer Garden als leichtfüßigem Afterwork-Spot unter freiem Himmel.

Das Lokal im Hof
- Viktorgasse 22/Weyringergasse 36, 1040 Wien
- daslokal.at
Versteckt wie ein gut gehütetes Geheimnis liegt dieser Innenhof – einst Molkerei, heute lässig-urbanes Refugium für alle, die lieber unter Blättern als unter Kronleuchtern sitzen. Zwischen wild wucherndem Grün, improvisiert charmanten Sitzgruppen und einer Vespa, die wirkt, als hätte sie hier einfach beschlossen zu bleiben, entfaltet sich eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Berlin-Hinterhof und Wiener Sommeridylle pendelt.
Drinnen warmes Licht, draußen entspannte Gesichter – und mittendrin eine Küche, die genau weiß, was sie tut, ohne es groß herauszuposaunen. Kulinarisch wird hier nicht geklotzt, sondern klug kombiniert: kreativ, regional, unaufgeregt – und genau deshalb so gut.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenWieden Bräu
- Waaggasse 5, 1040 Wien
- wieden-braeu.at
Wer sich nach echter Wiener Wirtshauskultur sehnt – also nach Dingen wie frisch gezapftem Bier, ehrlichen Portionen und einer Atmosphäre, in der man automatisch ein bisserl länger sitzen bleibt – ist im Wieden Bräu goldrichtig. Seit 1991 wird hier nicht nur gekocht, sondern auch selbst gebraut: Die naturbelassenen, vielfach prämierten Biere sind nicht bloß Begleitung, sondern eigentlich schon ein Grund zu kommen. Nach der Renovierung 2021 wirkt alles angenehm aufgefrischt, ohne den gewachsenen Charme eines klassischen Brauhauses über Bord zu werfen.
Kulinarisch bewegt man sich souverän zwischen Alt-Österreichischer Küche und modernen Einschlägen – vom Wiener Schmankerl bis zur zeitgemäßen Interpretation, immer bodenständig, aber nie langweilig. Das eigentliche Highlight zeigt sich jedoch draußen: Der Biergarten im Innenhof ist so etwas wie die grüne Verlängerung des Wirtshauses. Unter alten Kastanienbäumen sitzt man angenehm abgeschirmt vom Stadttrubel, fast ein bisschen wie auf Urlaub, nur mit besserem Bier.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenMelde dich zum Wien Newsletter an!
Die besten Tipps für Wien in deinem Postfach: Angesagte Events, spannende Neueröffnungen, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr.
Zur Herknerin
- Wiedner Hauptstraße 36, 1040 Wien
- zurherknerin.at
Zur Herknerin ist eines dieser Lokale, bei denen man sofort merkt: Hier geht es nicht um Show, sondern um Gefühl und echten Geschmack. Stefanie Herkner kocht Wiener Küche, wie sie gedacht ist – unverfälscht, geradlinig und mit genau dem richtigen Maß an Lust am Produkt.
Untergebracht in einem ehemaligen Installateurbetrieb, wirkt das Lokal wie ein liebevoll weitergeschriebenes Stück Stadtgeschichte: Die 50er-Jahre-Fassade samt Neon-Schriftzug blieb, drinnen trifft wohltuende Einfachheit auf eine sehr persönliche Sammlung an Fundstücken, die mehr erzählen als jede Speisekarte.
Und draußen? Fast schon trotzig reduziert. Kein dekorativer Überbau, kein Instagram-Garten – sondern einfach ein kleines Platzerl direkt vor dem Lokal, das sich als überraschend ideal für ein paar Tische und Sessel erweist. Daneben rauscht die Wiedner Hauptstraße vorbei, und genau das macht hier den Reiz aus: Man sitzt mitten im Leben, mit einem Spritzer in der Hand und einem Teller (wahrscheinlich) Knödel vor sich, und merkt plötzlich, dass es manchmal nicht mehr braucht als das.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSchlawiner Wirtshaus
- Pressgasse 29, 1040 Wien
- www.schlawiener.wtf
Das Schlawiener in der Preßgasse ist genau dort zuhause, wo Wien besonders lässig wird: am Rand des Naschmarkts, zwischen Freihausviertel und Heumühle, wo sich Markttrubel und Grätzlgefühl ganz selbstverständlich vermischen. Entsprechend fühlt sich auch das Wirtshaus an – urig genug für den Stammtisch, aber jung genug, dass man auch einfach auf ein Glas vorbeischneit und hängen bleibt.
Lisi und Flo führen den Laden mit spürbarer Leichtigkeit und genau jener Art von Gastfreundschaft, die nicht geschniegelt, sondern ehrlich ist. Auf den Tellern trifft Wiener Klassik auf neugierige Ausflüge: Schnitzel und Knödel stehen selbstverständlich auf der Karte, bekommen aber immer wieder Gesellschaft von Gerichten mit internationalen, gern auch asiatischen Einflüssen.
Der Gastgarten macht das Ganze komplett: entspannt, unaufgeregt und genau richtig, um das Kommen und Gehen rund um den Naschmarkt zu beobachten, ohne selbst im Trubel zu sitzen. Und „Leute schauen“ ist bekanntlich die beste Art, den Kopf abzuschalten. Am besten outdoor!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen