Michi mampft: So schmeckt’s in der DashXDrop Cocktailbar im 1. Bezirk
In meiner Kulinarik-Kolumne Michi mampft berichte ich Woche für Woche von meinen kulinarischen Entdeckungen in Wien. Diesmal habe ich die DashXDrop Cocktailbar im 1. Bezirk getestet und verrate dir, was dich hier so alles erwartet und ob sich ein Besuch auszahlt.
Gleich vorweg: Ja, Mampfen ist mein Hobby. Hin und wieder trinke ich aber zum Essen ein Glaserl Wein oder bei passenden Gelegenheiten einen Cocktail. Deswegen stelle ich dir heute zur Abwechslung kein Restaurant, sondern eine wirklich tolle Cocktailbar in Wien vor, die ich in den vergangenen Monaten mehrmals besucht habe.
Spoiler: Hier gibt’s nicht nur erstklassige Cocktails, sondern auch kreative und nicht weniger köstliche Mocktails, also Drinks ohne Alkohol. Aber alles der Reihe nach.
Ausgefallene Drinks vom Worldclass-Sieger
Das DashXDrop ist noch verhältnismäßig neu in der Wiener Barszene und hat seit Mitte Dezember 2025 geöffnet. Also erst mal Props, dass das Lokal immer noch offen hat – das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr.
Mittlerweile kann ich aber gut nachvollziehen, warum sich die Bar in dieser doch eher ruhigen Ecke im 1. Bezirk immer noch hält: Weil einfach richtig viel Hirnschmalz hinter dem Konzept steckt und jede Menge Können hinter den Cocktailshakern steht.
Wenn man bedenkt, dass die Bar aus der Feder von keinem Geringeren als Dominik Oswald, Barkeeper des Jahres 2019 und Worldclass-Sieger 2022, stammt, ist das auch nicht weiter verwunderlich. In seiner Location geht er voll aufs Ganze und tüftelt, was das Zeug hält: Ultraschall trifft hier auf Cryo-Freezing und Rotovap auf österreichische Blüten und Spirituosen.

Manifest statt Cocktailkarte
Das ergibt eine verspielte Cocktailkarte (vom Team liebevoll Manifest genannt), die nicht nur optisch, sondern auch in der Praxis ordentlich was hermacht: Darin finden sich Signature Drinks wie Apple x Yogurt (Tanqueray London Dry Gin, Apfel, Apfelblüte, Joghurt; 15 Euro) oder Martini x Brettljause (Tanqueray London Dry Gin, Bergkäse, Gurkerl, Speck; 18 Euro).
Das liest sich nicht nur alles äußerst abenteuerlich, sondern schmeckt quer durch die Bank auch außergewöhnlich und ist noch dazu sehr verspielt angerichtet. Genau so mag ich das!

Schlürfen aus der Badewanne
Meine Lieblingsdrinks: Pornstar x Bathtub (Ketel One Vodka, Passionsfrucht, Vanille, Champagner; 19 €), der einfach mal in einer Mini-Badewanne serviert wird – grandios! Und der alkoholfreie Peach Sour (Tanqueray 0,0, Pfirsich, Passionsfrucht; 13 Euro) – so gut, dass man gar nicht auf die Idee kommt, den Alkohol zu vermissen.
Perfekt für den Sommer gibt’s momentan neben dem Manifest auch eine Sommerkarte mit leichteren Drinks und noch mehr alkoholfreien Alternativen. Seit Kurzem hat das DashXDrop übrigens auch Essen im Angebot – unter anderem Toast, Flammkuchen oder Jausenbrettl mit Wurst und Käse). Nachdem ich hier noch nichts gemampft habe, werde ich das schleunigst nachholen!

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