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Börse ohne Bullshit: Was wir gerne früher übers Investieren gewusst hätten
Geld ist ein unglaublich wichtiges Werkzeug für Freiheit und Unabhängigkeit. Warum ihr also nicht auf glückliche Fügungen warten solltet und wie ihr anfangen könnt, euch aktiv zu beteiligen, erfahrt ihr hier.
In der Schule haben wir gelernt, wie man eine Gedichtanalyse schreibt oder Photosynthese erklärt. Aber Hand aufs Herz: Wie man ein Depot eröffnet, was Inflation mit unserem Ersparten anstellt und wie wichtig persönliche Vorsorge ist, fand, wenn überhaupt, nur beiläufig den Weg ins Klassenzimmer, oder? Weil wir Geldanlagen aber nicht dem Zufall überlassen möchten, haben wir direkt bei unseren Friends der Wiener Börse nachgefragt, denn die kennen sich nicht nur bestens aus, sondern räumen gerade mit der Initiative Beteilig dich mit verstaubten Mythen rund um Anzugträger*innen und Excel-Tabellen auf. Was ihr also für eure Moneyzipation tun könnt, erfahrt ihr hier.
So easy könnt ihr starten
Vergesst das Vorurteil, dass ihr ein riesiges Erbe oder ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium braucht, um an der Börse mitzumischen. Der Weg zum ersten Investment ist heute digital und unkomplizierter als je zuvor. Alles, was ihr dafür braucht, ist ein Wertpapier-Depot, das ihr in wenigen Minuten bei eurer Bank oder einem Online-Broker per App eröffnen könnt. Und keine Sorge: Ihr müsst nicht gleich mit hohen Summen arbeiten. Bei Sparplänen könnt ihr schon mit kleinen Beträgen monatlich starten und euer Vermögen dank Zinseszins ganz entspannt wachsen lassen. Und eh klar: Je früher ihr damit beginnt, desto mehr Zeit hat euer Geld auch, für euch zu arbeiten.
Step-by-Step zum ersten Investment:
- Depot eröffnen: Sucht euch eine Bank oder einen Online-Broker eures Vertrauens. Die Anmeldung geht meist direkt über die App.
- Ziele setzen: Fragt euch kurz: Was will ich erreichen? Wie viel Risiko ist für mich okay und wie flexibel will ich bleiben?
- Sparplan einrichten: Das ist der Autopilot für euer Geld. Schon kleine monatliche Beträge reichen für den Start.
- Breit streuen: Nutzt zum Beispiel ETFs (Exchange Traded Funds), um gleichzeitig in viele Unternehmen zu investieren und so euer Risiko zu senken.
- Geduld haben: Jetzt heißt es zurücklehnen und euer Geld für euch arbeiten lassen.
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Mehr InformationenIntelligent investieren: Das müsst ihr beachten
First things first: Investieren ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Damit euch die Ungeduld also keinen Strich durch die Rechnung macht, helfen euch ein paar goldene Regeln, die euch vor Kurzschlussreaktionen schützen. Euer wichtigstes Tool ist dabei eure Finanzbildung: Versteht, worin ihr investiert, und bleibt bei Schwankungen geduldig. Setzt niemals alles auf eine Karte, sondern streut euer Risiko über verschiedene Länder, Regionen oder Branchen. Behaltet außerdem die Kosten im Blick. Günstige Produkte wie ETF-Sparpläne sorgen dafür, dass am Ende mehr von der Rendite bei euch bleibt. Wer langfristig denkt und regelmäßig investiert, lässt die Inflation locker hinter sich.
Alle Regeln auf einen Blick:
- Wissen: Versteht euer Investment, um bei Schwankungen cool zu bleiben.
- Regelmäßig: Stetiges Investieren schlägt das Warten auf den perfekten Moment.
- Langfristig: Gebt euren Anlagen genug Zeit.
- Streuung: Risiken minimieren, indem ihr euer Geld auf verschiedene Märkte – also auf mehrere Regionen und Branchen – verteilt.
- Kosten: Achtet auf niedrige Gebühren für mehr Gewinn am Konto.
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Mehr InformationenHeimspiel für euer Geld
Ein starkes Portfolio braucht natürlich auch eine solide Basis. Und die findet ihr direkt vor eurer Haustür: Wenn ihr in österreichische Aktien investiert, werdet ihr Miteigentümer*innen von Top-Unternehmen, die ihr aus eurem Alltag kennt. Der wichtigste Messwert dafür ist der ATX (Austrian Traded Index), der die Top 20 größten Firmen der Wiener Börse bündelt. Wenn man die jährlichen Gewinnausschüttungen (Dividenden) mitrechnet, ist dieser Index seit seinem Start um durchschnittlich 7 Prozent pro Jahr gewachsen.
Aber beim Investieren geht’s um mehr als nur Zahlen: Ihr könnt euer Geld auch gezielt dort einsetzen, wo es euren Werten entspricht. Viele heimische Betriebe setzen bereits voll auf Nachhaltigkeit und sogenannte ESG-Kriterien, damit euer Investment nicht nur Rendite bringt, sondern auch einen positiven Unterschied für Umwelt und Gesellschaft macht.
Warum ATX & Nachhaltigkeit Sinn machen:
- werdet Miteigentümer*innen von Firmen, die ihr täglich nutzt
- Stabilität und Potenzial durch 7 % Rendite
- gezielt Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit fördern
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Mehr InformationenSafe Space statt fachsimpeln
Ihr habt keine Lust auf trockene Theorie? Dann holt euch Finanzwissen und Inspiration einfach direkt auf die Ohren. Im neuen Podcast Safe! Stories übers Investieren sprechen alle zwei Wochen bekannte Persönlichkeiten offen über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Investieren, Finanz-Fails, ersten Aha-Momente und wichtigen Entscheidungen. Den Auftakt machen Para-Schwimmer Andreas Onea (ORF), Influencerin Bianca-Olivia (Austrian Material Girl) und Journalistin Elisabeth Oberndorfer (smart casual).
Noch mehr Tipps für eure Moneyzipation, gefällig? Dann schaut am besten direkt bei der Wiener Börse vorbei und holt euch alle Tipps und Tricks rund ums Thema Investieren.