Reisetrends: Urlaubsziele, die 2026 worth the hype sind
Wer die Wahl hat, der*die hat bekanntlich die Qual. Wir haben uns die schönsten Reiseziele Europas mit Fokus auf den Alpenraum angeschaut und verraten euch, wohin sich eine Reise 2026 allenfalls lohnt. Bereit, eure Taschen zu packen?
Wir wissen, was ihr nicht wisst … aber teilen unsere Reisetipps für dieses Jahr natürlich nur zu gerne mit euch. Von Dolce Vita in Italien bis hin zur Apfelblüte in Südtirol: Wir plaudern aus dem Nähkästchen und verraten euch die besten Reisetrends und -destinationen für 2026.
Das Dreiländereck rund um den Bodensee erkunden
Nirgends sommert es sich 2026 vermutlich so schön wie am Bodensee. Kein Wunder – schließlich verweilt es sich hier mit Blick auf den See und die kleinen Städtchen am Seeufer besonders schön. Aber weil Seezugang samt Ausblick noch lange nichts Besonderes ist, haben wir noch ein wenig tiefer gekramt und sind ordentlich fündig geworden:
Während Bregenz mit mediterranem Flair und den Bregenzer Festspielen besticht, finden sich auch im deutschen Raum zahlreiche Städtchen und tolle Weinbaugebiete. Unbedingt besuchen solltet ihr etwa Nonnenhorn, wo am 14. und 15. August 2026 das Winzerfest in Nonnenhorn stattfindet. Etwas früher – am 4. und 5. Juli –, tun sich im Zuge von „Komm und See“ zehn Weingüter in Nonnenhorn, Wasserburg am Bodensee (Hattnau) und Lindau zusammen, die mit einem fulminanten Programm samt einer fein kuratierten Weinauswahl regionaler Bodenseeweine aufwarten.
Und weil bekanntlich aller guten Dinge drei sind, solltet ihr auch das Schweizer Ufer nicht unbesucht lassen – allen voran Stein am Rhein, das mit wunderschönen Fachwerkhäusern und historischem Stadtkern besticht.
Warum ihr 2026 das Dreiländereck am Bodensee entdecken sollt:
- Deutschland, Österreich & die Schweiz auf einen Streich erkunden
- zahlreiche Weingüter & Weingebiete
- Kunst & Kultur bei den Bregenzer Festspielen: 22.7.–23.8.2026


Einmal Weitwandern entlang des Lechweg
2026 wird gewandert – und zwar weitgewandert. Auf 125 Kilometern führt euch der Lechweg einmal von der Quelle bis zum Fall – immer entlang des Lech, einem der letzten Wildflüsse Europas, der von Lech am Arlberg bis nach Füssen bzw. vom Hochgebirge ins Alpenvorland führt. Je nach Kondition könnt ihr den Lechweg in sieben Etappen (die klassische Variante) oder etwas gemütlicher in acht Etappen bestreiten. Die klassische Variante beginnt am Formarinsee und führt auf 14,4 Kilometern bis nach Lech am Arlberg. Von dort aus geht es weiter nach Warth und dann über Holzgau bis Elbigenalp und Stanzach. Die letzten beiden Etappen führen euch über Wängle bis Füssen.
Wer sich nicht bis Mitte Juni und damit bis zum offiziellen Saisonstart des Lechwegs gedulden möchte, kann bereits ab Mitte Mai die verkürzte Frühjahrsvariante absolvieren, die in Steeg im Lechtal beginnt und in Füssen im Allgäu endet.
Warum ihr 2026 den Lechweg erkunden sollt:
- in 7 bzw. 8 oder 10 Tagesetappen aufgeteilt
- moderate Steigung, teils alpine Passagen
- Wanderstart des gesamten Lechweg: 18.6.2026
- Frühjahrsvariante: ab Mitte Mai begehbar

Durch die Kulturhauptstadt 2026 flanieren: Trenčín
Nach Chemnitz (Kulturhauptstadt 2025) geht 2026 Trenčín in der Slowakei als Kulturhauptstadt an den Start. Mit im Gepäck? Zahlreiche Programmpunkte wie etwa Tanzperformances, Community Events und zahlreiche Ausstellungen. Darunter etwa die Kunstinstallation „Gentle Underpass“, die am 17. März 2026 eröffnet hat. Von 6. bis 13. Mai 2026 steigt zudem die Zlín Design Week, im Zuge derer euch zahlreiche nachhaltige slowakische Modelabels erwarten.
Auch der Music Summer kehrt im Juni nach Trenčín zurück, der dieses Jahr bereits sein 80-jähriges Bestehen feiert und zwölf verschiedene Acts auf die Bühnen der Stadt bringt. Doch damit nicht genug: Während das Curiosity Festival mit Talks und Workshops lockt, sorgt das Light Art Festival (LAF) von 10. bis 11. April 2026 mit seinem magischen Lichtermeer für funkelnde Augen bei großen und kleinen Besucher*innen.
Warum ihr 2026 nach Trenčín sollt:
- Kulturhauptstadt 2026
- Curiosity Festival: 12.–15.9.2026
- Light Art Festival (LAF): 10. & 11.4.2026

Die goldene Jahreszeit im Engadin genießen
Schön, schöner, der Herbst im Engadin. Dann, wenn sich die Lärchen golden verfärben und die Tage wieder kürzer werden, verwandelt sich das Hochtal im schweizerischen Graubünden in eine besonders farbenprächtige Landschaft – beinahe so, als hätte jemand ein paar große Eimer gelber und oranger Farbe über den Engadiner Wäldern ausgeschüttet.
Besonders schön ist etwa eine Wanderung von Surlej nach Pontresina, wo sich euer Weg einmal durch die goldenen Lärchenwälder schlängelt. Aber auch ein Besuch in den kleinen Dörfern lohnt sich allemal: darunter etwa Ardez oder Guarda, wo ihr zahlreiche Häuser findet, die mit typischem Engadiner Sgraffiti geschmückt sind. Mit etwas Glück könnt ihr im Val Trupchun im Schweizer Nationalpark sogar ein paar Rehe, Hirsche und andere Wildtiere in freier Wildbahn beobachten.
Warum ihr 2026 ins Engadin sollt:
- Lärchenwälder so weit das Auge reicht
- Highlights: Stazersee, Silsersee & Oberengadin
- Wildtiere beobachten


Die Apfelblüte in Südtirol erleben
Auch Südtirol findet sich unter den Trend-Destinationen, die ihr spätestens in diesem Jahr an (mindestens) einem langen Wochenende erkunden solltet. Warum die Region 2026 so hoch im Kurs steht? Südtirol, oder auch Alto Adige genannt, besticht nicht nur durch ein traumhaftes Bergpanorama, Almen und Hütten, sondern überzeugt auch auf kulinarischer Linie voll und ganz. Auch in puncto Wellness und Hospitality könnt ihr hier auf eine Vielzahl an besonderen Orten gespannt sein, die Herz und Gaumen erfreuen. Zu unseren liebsten Adressen zählen etwa die Pension Leuchtenburg am Kalterer See, das Ansitz Heufler im Pustertal, die Blaue Traube in Algund, die Antica Osteria in Ossana oder das Atelier Moessmer in Bruneck.
Besonders empfehlenswert ist eine Auszeit in Südtirol im Frühling – insbesondere dann, wenn im April die Apfelblüte die südlichsten Regionen rund um das Meraner Land, das Etschtal bis in den Vinschgau in ein weiß-rosa Blütenmeer hüllt. Wer die Apfelblüte feierlich zelebrieren möchte, kann das etwa am 26. April 2026 beim Blütenhöfefest in Lana tun: Dabei wandert ihr entlang einer beschilderten Route von Hof zu Hof oder Ansitz und bekommt Einblicke in Haus, Hof, Küche und Keller – inklusive Verkostung, versteht sich.
Warum ihr 2026 nach Südtirol sollt:
- Schlemmen: Blaue Traube, Antica Osteria & Atelier Moessmer
- Nächtigen: Pension Leuchtenburg, Ansitz Heufler & OLM – Nature Escape
- Blütenhöfefest in & um Lana: 26.4.2026


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Energie tanken im Tiny House
Rückbesinnung aufs Wesentliche ist – streng genommen – auch 2026 kein Trend mehr, sondern vielmehr zu einem Lebensstil geworden, den wir überaus gut finden. Gut so, denn ein Wochenendtrip braucht kein spektakuläres Programm, um nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Wer es noch nicht probiert hat, sollte dieses Jahr endlich in ein Tiny House einchecken. Dabei seid ihr der Natur auf wenigen Quadratmetern so nah, wie sonst selten und müsst trotzdem keine Abstriche in Bezug auf Komfort machen.
In den kleinen Kabinen von Raus könnt ihr nicht nur in der Nähe von Berlin, Dresden, Hamburg, Frankfurt und Köln in den Tiny Houses entspannen, sondern auch bei Wien, Graz und Salzburg. Die kleinen Hütten stehen oft am Feld, inmitten blühender Blumenwiesen oder am Waldesrand – auf jeden Fall aber immer mitten in der Natur. Mit etwas Glück habt ihr auch tierische Nachbarn wie Alpakas, Hühner oder Schafe. Was euch trotz der platzsparenden Bauweise garantiert ist: viel Raum zur Entspannung.
Warum ihr 2026 eine Auszeit im Tiny House machen sollt:
- nachhaltiger Urlaub mit kleinem ökologischem Fußabdruck
- innovatives Design kennenlernen
- Fokus aufs Wesentliche
