Michi mampft: So schmeckt’s im Restaurant Lara in Wien
In meiner Kulinarik-Kolumne Michi mampft berichte ich Woche für Woche von meinen kulinarischen Entdeckungen in Wien. Diesmal habe ich das Restaurant LARA im 1. Bezirk getestet und verrate dir, was dich hier so alles erwartet und ob sich ein Besuch auszahlt.
Ich liebe es, neue Restaurants zu besuchen. Hin und wieder verschlägt es mich dann aber doch auch in Lokale, denen ich in der Vergangenheit bereits einen Besuch abgestattet habe und die mich schon einmal überzeugt haben. Quasi ein Kontrollbesuch, ob hier eh noch alles gut läuft und ob meine Empfehlung für das Lokal immer noch seine Berechtigung hat. Deshalb habe ich zuletzt wieder mal im Restaurant LARA im 1. Bezirk vorbeigeschaut.
Gastfreundschaft par excellence
Warum ich das LARA bereits so schätze? Ganz einfach: Weil hier mit Larissa Andres und Jonathan Wittenbrink zwei ganz besondere Gastronom*innen am Werk sind. Sie betreiben auch das JOLA, das meiner Meinung nach beste Gourmetrestaurant der ganzen Stadt.
Die beiden wissen also ganz genau, was gute Gastro ausmacht. Neben Gerichten, die mich immer wieder zum Staunen bringen, ist es vor allem die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit, mit der das gesamte Team in beiden Restaurants seiner Arbeit nachgeht.

Gemüseküche auf höchstem Niveau
Auch der Fokus ist klar: kreative Gemüseküche auf höchstem Niveau mit saisonalen Zutaten von Betrieben aus der Region. Während sie im JOLA auf Fine Dining setzen, versteht sich das LARA als unkomplizierte Alternative für Bistrogerichte – also perfekt zum Durchkosten und Teilen. Und genau das habe ich auch gemacht.
Du kannst sämtliche Gerichte einzeln à la carte bestellen, ich habe das Chef’s Choice Sharing Menü für 75 Euro pro Person gewählt. Klar, das ist nicht wenig Geld – für das, was alles kommt, meiner Meinung nach aber fair bepreist: drei Häppchen, drei Vorspeisen, zwei Hauptspeisen, zwei Desserts. Und alles so gut, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Nach reiflicher Überlegung kann ich dir aber drei Gerichte empfehlen, die du unbedingt probieren musst.
Saisonales Gemüse in Bestform
Beim Gericht namens Kohlrabi-Erdbeere-Sonnenblumenkerne geht im besten Sinne des Wortes die Sonne im Mund auf: die Süße der Erdbeeren, die minimale Schärfe des Kohlrabi und eine wunderbare Kombination aus knackiger Frische mit leichtem Sonnenblumenkern-Crunch und perfekt abgestimmter Sauce war definitiv mein Highlight des Abends. Wow!

Knapp dahinter: Tacos-Zucchini-Salsa-Macha, quasi eine Taco-Bausatz-Kombination. Ich sage nur so viel: Was Jonathan Wittenbrink und sein Team so alles aus Gemüse herausholen können, haut mich immer wieder vom Hocker.

Mein drittes Highlight des Abends war das Pilz-Schawarma. Optisch konnte es zwar nicht mit den anderen Gerichten mithalten, geschmacklich dennoch einfach grandios. Da kommt von den Pilzen bis zur Sauce einfach nur Freude auf.

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Edle Weine & alkoholfreie Cocktails
Auch ein Highlight – sowohl im LARA als auch im JOLA: die Getränkebegleitung. Neben edlen Weinen und Sprudel gibt’s immer auch eine tolle Auswahl an alkoholfreien und alkoholarmen Getränken. Was ich besonders sympathisch finde: Für in-house gefiltertes Wasser (egal ob still oder prickelnd) zahlst du einfach eine Pauschale von drei Euro pro Person und kannst so viel konsumieren, wie du möchtest.
Also: Ob meine Empfehlung für das LARA immer noch ihre Berechtigung hat? Aber sowas von!
