Ab heute: Döbling wird bunt beim Street Art Festival Calle Libre
Von 18. Mai bis 6. Juni verwandeln sich Döblings Hausfassaden in eine bunte Leinwand: Das Street-Art-Festival Calle Libre findet bereits zum 13. Mal statt – heuer unter dem Motto „In-Equality“. Was euch erwartet, erfahrt ihr hier.
Wer denkt Street Art, ist keine Kunst, der täuscht sich gewaltig. Das zeigt das Street-Art-Festival Calle Libre nun bereits zum 13. Mal. Dieses Jahr findet das Festival im 19. Bezirk statt: Von 18. Mai bis 6. Juni könnt ihr in Döbling durch eine riesige Open-Air-Galerie von internationalen Künstler*innen schlendern und ein vielfältiges Rahmenprogramm erleben.
Worum es geht? Das Festival lädt ein, den öffentlichen Raum durch zeitgenössische Street Art neu zu entdecken. Was sonst als graue Infrastruktur im Stadtbild verschwindet, wird zur Bühne – sprich Hausfassaden werden zur Leinwand für künstlerische Werke.

Warum Döbling so spannend ist
Neu ist, dass das Festival erstmals über mehrere Wochen ein vielfältiges Programm bietet. Bedeutet: Mehr Zeit für Kunst, Austausch und urbane Erkundungstouren durch die Gassen des 19. Bezirks – lieben wir! Besonders spannend ist dieses Jahr, dass Calle Libre mit Döbling einen Bezirk in den Fokus rückt, der bisher kaum mit Street Art in Verbindung gebracht wurde. Jakob Kattner, Gründer und Kurator von Calle Libre, erklärt:
Mit dem 19. Bezirk bespielen wir heuer bewusst einen urbanen Raum, der bislang nur selten mit Street Art in Berührung kam. Gerade darin liegt für uns eine Chance: Kontraste sichtbar zu machen und ästhetische Impulse zu setzen, die sich nachhaltig im Stadtbild einschreiben.
Street Art gegen soziale Ungleichheit
Die künstlerischen Positionen am Festival, sollen Ausgangspunkt werden, für spannende Diskussionen rund um gesellschaftliche Fragen. Unter dem diesjährigen Motto „In-Equality“ beschäftigen sich internationale Künstler*innen mit unterschiedlichen Formen von Ungleichheit – von sozialen und kulturellen bis hin zu geschlechtsspezifischen und sozio-politischen Themen.
Gleichzeitig rückt Calle Libre auch jene Idee in den Mittelpunkt, die Menschen verbindet: den Anspruch auf Gleichheit und gleiche Würde. Inspiriert ist das Festival dabei von Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
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Mehr InformationenMalen, Tanzen & Feiern
Das bunte Rahmenprogramm des Festivals kann sich definitiv sehen lassen: Bei mehreren Live Paintings könnt ihr den Künstler*innen diese Woche direkt über die Schultern schauen und miterleben, wie die großformatigen Wandarbeiten entstehen. Wer selbst kreativ werden möchte, hat bei verschiedenen Kunstworkshops bis Anfang Juni die Gelegenheit, zum Pinsel zu greifen. Außerdem stehen geführte Touren, Veranstaltungen und sogar ein Open-Air-Tango-Workshop auf dem Programm.
Offiziell eröffnet wird das Festival am 21. Mai in den Schlumberger Kellerwelten mit der Buchpräsentation von „Masters of Street Art“. Dort bekommt ihr spannende Einblicke in Entwicklungen und Strömungen der internationalen Street-Art-Szene.
Erstes Mural bereits fertig
Einen ersten Vorgeschmack auf das Festival gibt’s dabei schon jetzt: Der spanische Künstler Okuda San Miguel hat die Westfassade des leerstehenden APA-Turms mit seinem unverwechselbaren, farbenfrohen Stil gestaltet – und damit den Startschuss für das Kunstfestival im 19. Bezirk gesetzt.
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Mehr InformationenKooperation mit der Vienna Pride 2026
Zum Abschluss des Festivals kooperiert Calle Libre dann übrigens mit der Vienna Pride 2026: Gemeinsam gestaltet das Festivalteam die Block Party am Gleis 19, bei der Kunst, Community und Nightlife aufeinandertreffen. Gleichzeitig sollen Themen wie Sichtbarkeit, Solidarität und Teilhabe ihren Platz im öffentlichen Raum finden. Wenn ihr auf Street Art steht, solltet ihr euch das nicht entgehen lassen!
Die wichtigsten Infos:
- Wann? 18.5.–6.6.2026
- Wo? Mehrere Locations im 19. Bezirk
- Was? Live-Bemalungen, Workshops & geführte Touren
- Infos? Das ganze Programm ist online.