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Warum ihr noch dieses Jahr ins Mostviertel müsst
Im Mostviertel steht 2026 die Welt Kopf: Was ihr zwischen Landesausstellung und Ybbstalradweg in Niederösterreich erleben könnt, erfahrt ihr hier.
Sind wir uns ehrlich: Dass das Mostviertel eine Reise wert ist, ist bestimmt nichts Neues. Und das sage ich nicht nur, weil ich zwischen Birnbaumblüte und Ybbstalradweg groß geworden bin. Versprochen! Denn sobald ihr beim Heurigen auf die weiten Streuobstwiesen schaut oder die glitzernde Ybbs entlangradelt, werdet ihr merken, dass im Mostviertel einfach alles ein bisschen ruhiger owageht, wie man hier so schön sagt. Was die Region aber gerade 2026 so besonders macht und wie ihr euren Kurztrip optimal nutzt, verrate ich euch hier.
(c) Sabine Wieser
Niederösterreichische Landesausstellung
In einer Welt, die viel zu oft eh schon laut genug ist, braucht es Orte zum Durchatmen. Und genau so einen Ort hat man 2026 mit der Niederösterreichischen Landesausstellung WENN DIE WELT KOPF STEHT – Mensch. Psyche. Gesundheit. geschaffen. Das Mostviertel wird damit zum Ausgangspunkt einer Reise, die euch einfach mal innehalten lässt.
Warum gerade die Region um die Moststraße dafür so gut passt, fragt ihr euch? Ganz einfach: Das Landesklinikum Mauer ist seit 120 Jahren untrennbar mit der psychischen Gesundheit in Niederösterreich verbunden. Die Klinik ist bis heute in Betrieb und gibt durch persönliche Stimmen von Patient*innen, Angehörigen und Mitarbeitenden Einblicke in ein Thema, das uns alle etwas angeht. Außerdem warten ein neuer Lernort zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen sowie ein kuratierter Rundweg auf euch.

Übrigens: Schon vor der Landesausstellung war der Park rund um die Jugendstilgebäude ein echter Geheimtipp für Spaziergänge im Grünen. Plant also unbedingt genug Zeit ein, denn das Areal ist weitläufiger, als ihr vielleicht denkt.
Die wichtigsten Infos:
- täglich 9–18 Uhr
- noch bis 8. November 2026
- Tickets: Erwachsene 12 €, Kinder 4 €, einmalig gratis mit der NÖ-Card

Genuss entlang der Moststraße
Das Satzerl Sche haumas do ist für Mostviertler*innen bei Fahrten auf der Moststraße schlichtweg Pflicht. Und ich muss ganz unparteiisch sagen: Wir haben damit auch einfach recht. Denn entlang der rund 200 Kilometer langen Moststraße verschmelzen Landwirtschaft, Architektur und echte Esskultur.

Dabei immer im Fokus: der Birnenmost. Und zwar nicht als nostalgisches Relikt, sondern als gelebtes Kulturgut. Vom weißen Blütenmeer im April bis zum kühlen Glaserl beim Heurigen: Hier weiß man, was man tut – immerhin sind in der Region über 100 Birnensorten dokumentiert. Tipp: Plant unbedingt einen Stopp in der Mostelleria in Öhling. Hier wird gezeigt, wie vielseitig Birne und Most heute gedacht werden können.
Must-dos:
- Fahrt mit Heurigenbesuch auf der Mosthöhenstraße
- in der Mostelleria verfolgen, wie die Birne in die Flasche kommt
- Aussteigen und ganz viele Fotos machen

Was ihr sonst noch machen könnt
So stolz man im Mostviertel auch auf die Mostbirne und die aktuelle Landesausstellung ist: Damit hört es hier noch lange nicht auf. Plant also unbedingt ein paar Tage ein, denn ihr werdet schnell merken, dass Hektik hier rein gar nichts verloren hat. Stattet zum Beispiel dem Stift Seitenstetten einen Besuch ab, spaziert durch den weitläufigen Garten oder lasst euch bei einer Tour durchs Gebäude von den sechs Prunkräumen beeindrucken.
Etwas höher hinaus geht’s bei der Basilika Sonntagberg. Von hier aus habt ihr einen traumhaften Blick über das gesamte Mostviertel. Packt euch für euren Besuch unbedingt bequeme Schuhe ein, spaziert ein Stück durch den Wald bis zur Türkenbrunnenkapelle und genießt die Ruhe in der Natur.

Wer etwas länger wandern möchte, nimmt sich am besten den Voralpenblick-Wanderweg vor, der euch vorbei am Urlbach direkt bis zur Aussichtswarte führt. Und wenn ihr die Region am liebsten auf zwei Rädern erkundet, dann schwingt euch aufs Bike und sucht euch eine Etappe am Ybbstalradweg aus. Richtig schön ist die Strecke von Amstetten nach Waidhofen an der Ybbs, die am besten mit einem Eis am Waidhofner Stadtplatz gekrönt wird.
Die wichtigsten Infos:
- Stift Seitenstetten: täglich 9–12 und 13–17 Uhr, individuelle Besichtigungen oder Führungen
- Basilika Sonntagberg: täglich 10–17 Uhr, toller Ausblick und schöne Spazierwege
- Voralpenblick-Wanderweg: rund 11 km, 3 h, 345 hm
- Ybbstalradweg: insgesamt 111 km lang, in Etappen einteilbar

Wo ihr einkehren könnt
Schenkt man Mostviertler*innen Glauben, ist die Kulinarik wohl das Herzstück der Region. Und ja, auch hier schummelt sich die Mostbirne in allerlei Gerichte hinein. Probiert zum Beispiel ein klassisches Mostbratl oder gönnt euch einen Mostpudding zum Abschluss. Letzteres ist ein in Most getränktes Stück Guglhupf und ist vor allem im Sommer richtig schön erfrischend.
Die besten Lokale im Überblick:
- Gafringwirt: regionale Küche und Klassiker mit Twist
- Landgasthof Bachlerhof: bodenständige Küche neu interpretiert, Tipp: Erdbeergerichte vom hauseigenen Erdbeerfeld probieren!
- Gasthof Mitter: Mostviertler Küche auf hohem Niveau
- Gasthaus Zur Palme: laut Guide MICHELIN eines der besten Lokale des Landes

Wo ihr schlafen könnt
Zwar gibt’s im Mostviertel so einige Eigenheiten, allerdings gilt auch hier: Wie man sich bettet, so liegt man. Zum Glück hat die Region so einige hübsche Häuser, in denen ihr euch wirklich hervorragend betten könnt. Je nach Gusto könnt ihr eure Ausflüge mit Wellnessabenden krönen, in verwinkelten Gässchen mit einem Glaserl Vino ausklingen lassen oder euch im eigenen Apartment wie daheim fühlen.
Die coolsten Unterkünfte im Überblick:
- RelaxResort Kothmühle, Neuhofen an der Ybbs: Fokus auf Ruhe und Regeneration
- Das Schloss an der Eisenstraße, Waidhofen an der Ybbs: perfekter Ausgangspunkt für Kultur
- Apartmenthaus LEOPOLD, Waidhofen an der Ybbs: reduzierte und naturnahe Unterkunft mit Ybbsblick
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Mehr InformationenAlso: Kommt für die Landesausstellung, bleibt für den Birnenmost und nehmt ganz viel Mostviertler Leichtigkeit mit nach Hause. Und für noch mehr richtig feine Reisetipps im Mostviertel schaut ihr am besten direkt auf der Niederösterreich-Website vorbei.