Neue Ausstellung zur Donauinsel: Das erwartet euch ab heute im Wien Museum
Was heute nach Sommer, Radfahren und Sonnenuntergang klingt, war früher ein politisch umstrittenes Großprojekt mit ganz anderen Ideen. Eine neue Ausstellung im Wien Museum erzählt die Geschichte der Donauinsel – und verrät Details, die vielen unbekannt sind.
Die Donauinsel in Wien war ursprünglich alles andere als ein Freizeitparadies. Zwischen 1972 und 1988 wurde sie gemeinsam mit der Neuen Donau gebaut, um die Stadt vor Hochwasser zu schützen. Und am Anfang gab’s vor allem eines: Kritik.
Ein Blick hinter die Kulissen der Donauinsel
Die Donauinsel war politisch umstritten, viele Ideen standen im Raum: von einem Truppenübungsplatz über einen Zentralbahnhof bis hin zu einem reinen Schutzdamm ohne Zugang zum Wasser.
Erst durch jahrelange Planung, gesellschaftlichen Wandel und den Einfluss der Umweltbewegung der 1970er-Jahre entwickelte sich langsam das, was wir heute kennen und lieben: ein 21 Kilometer langer Natur- und Erholungsraum mitten in der Stadt, an dem sich an heißen Tagen mehr als 200.000 Menschen tummeln.

Elf Meter langes Modell der Donauinsel
Die neue Ausstellung „Die Donauinsel. 21 Kilometer Freiraum“ im Wien Museum nimmt euch noch bis zum 30. August 2026 mit auf eine Reise in die Vergangenheit.
Zu sehen gibt’s unter anderem ein elf Meter langes Modell der Donauinsel, einen mobilen Inselkiosk sowie aktuelle Foto- und Filmarbeiten. Dabei geht’s nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Frage, welche Rolle die Donauinsel heute in einer wachsenden und immer heißer werdenden Stadt spielt.

Die wichtigsten Infos zur Donauinsel-Ausstellung:
- Wann? 26.3.–30.8.2026, Öffnungszeiten online zu finden
- Wo? Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien
- Tickets: 12 € pro Person, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre (Tausender-Tipp: jeden ersten Sonntag im Monat freier Eintritt für alle)