Kunst & Klima im Fokus: Ab April startet die Klima Biennale 2026 in Wien
Von 9. April bis 10. Mai steht Wien im Zeichen der Klimakrise und ihren globalen Auswirkungen. Die Klima Biennale bringt Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um neue Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft zu erproben.
Globale Klimakrise, Artensterben und die Auswirkungen auf Mensch und Natur: All diese akuten Themen will die Klima Biennale Wien 2026 in den Fokus rücken und greifbar machen. Bereits zum zweiten Mal findet das Festival, das Kunst, Klima und Gesellschaft verbindet, in Wien statt. Diesmal unter dem Leitmotiv: „Unspeakable Words„.
Vielfältiges Programm zur Klimakrise
Das Motto soll zeigen, wie komplex und oft mit Sprache kaum beschreibbar die Klimakrise ist. Mit verschiedenen Ausstellungen, Veranstaltungen, Aktivierungen und künstlerischen Positionen untersucht die Klima Biennale Wien die Komplexität der Klimakrise und ihre globalen Verflechtungen.
Einen Monat lang findet an unterschiedlichen Locations in Wien ein vielfältiges Programm statt – Kunst wird somit gezielt in den öffentlichen Raum gebracht. Die Hauptstandorte des Events bilden das KunstHausWien sowie der Karlsplatz. Über 50 Partner*inneninstitutionen beteiligen sich dieses Jahr mit unterschiedlichen Programmpunkten in der ganzen Stadt. Jede Woche rückt dabei ein anderes Thema in den Fokus.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenKunst mitten in der Stadt
Am Nachmittag des 9. April 2026 findet am Karlsplatz das Soft Opening des Festivals statt. Dort wird die Ausstellung „(No) Funny Games“ eingeläutet, inklusive Redebeiträge der Kurator*innen Dorothea Trappel und Hektor Peljak. Mit der Ausstellung soll der öffentliche Raum zur Projektionsfläche für das Unsagbare werden: Künstler*innen holen Fragen zur Klimakrise dorthin, wo das urbane Leben stattfindet.
Insgesamt vier künstlerische Positionen werden am Karlsplatz zu sehen sein. Außerdem bringt die Künstlerin Margot Pilz eine Neuinterpretation ihrer legendären Installation „Kaorle am Karlsplatz“ zurück nach Wien, bei der sie für die Wiener Festwochen 1982 den Platz in einen Stadtstrand samt Sand und Palmen verwandelt hatte. Zusätzlich gibt es ein buntes Familienprogramm.

Offizielle Eröffnung im KunstHausWien
Das offizielle Opening der Klima Biennale Wien erfolgt dann ab 19 Uhr im KunstHausWien. Dabei starten die beiden Ausstellungen „Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures“ und „I Wish We Had More Time“, die sich mit Themen wie Umwelt, Verlust und gesellschaftlichem Wandel beschäftigen.
„Seeds“ widmet sich der vielschichtigen Bedeutungen von Samen und Saatgut. Für die vierzehn Künstler*innen der Gruppenausstellung ist Saatgut der Ausgangspunkt für Arbeiten zu Migration und Kolonialismus, indigenem Wissen und Biodiversität. „I Wish We Had More Time“ beschäftigt sich mit dem Thema Verlust – etwa verursacht durch Klimawandel, gesellschaftliche Krisen oder persönliche Erfahrungen.
Beiträge verschiedener Künstler*innen sowie Reden aus Politik und Kultur begleiten die Eröffnung. Die Ausstellungen sind bereits ab 18 Uhr bei freiem Eintritt zugänglich.

Kinder & Jugendliche gestalten die Zukunft
Die Klimakrise betrifft besonders junge Menschen, die oft mit Sorge in die Zukunft blicken. Die Klima Biennale Wien stellt ihre Stimmen deshalb gezielt in den Mittelpunkt – und wir lieben das! Gemeinsam mit Künstler*innen, Sozialraumpartner*innen und Wissenschaftler*innen entstehen Projekte, die Kinder und Jugendliche aktiv einbinden und ihnen Gehör verschaffen.
Die wichtigsten Infos
- Wann? 9. April – 10. Mai 2026
- Wo? KunstHausWien, Karlsplatz & weitere Locations im öffentlichen Raum
- Wie? Keine Anmeldung nötig
- Das volle Programm findet ihr online