Diese 7 Köchinnen aus Wien musst du kennen
Wir holen jene Powerfrauen vor den Vorhang, die Wiens Kulinarikszene mit Können, Kreativität und jeder Menge Persönlichkeit aufmischen. Von Wirtshaus bis Fine Dining, von Patisserie bis Pop-up – diese Köchinnen musst du kennen!
Forget „Yes, Chef!“ – in Wiens Küchen heißt es längst: „Oui, Chefin!“ Diese Köchinnen beweisen täglich, dass große Küche nichts mit Lautstärke zu tun hat, sondern mit Können, Kreativität und einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein. Ob Fine Dining, süße Patisserie, cooles Bistro oder modernes Wirtshaus – sie prägen den Geschmack der Stadt. Und ja: Man sollte ihre Namen kennen. Spätestens jetzt!
Stefanie Herkner
Stefanie Herkner ist zwischen Herdfeuer und Stammtisch-Gesprächen groß geworden. Im Wirtshaus ihres Vaters lernte sie früh, was echte Gastfreundschaft bedeutet, auf dem slowenischen Bauernhof ihrer Großmutter, wie man Gemüse pflanzt, Strudel zieht und mit Respekt vor dem Produkt kocht. Reisen mit den Eltern und eine prägende Zeit in London erweiterten ihren kulinarischen Horizont – doch das Herz blieb bei der Wiener Küche.
In ihrem mehr als gemütlichen Wirtshaus Zur Herknerin verbindet sie Tradition mit Zeitgeist und das alles mit einem Interior-Stil, der mehr an das eigene Wohnzimmer als an ein Wirtshaus auf der Wiedner Hauptstraße erinnert. Und auch das Essen kann sich sehen lassen: saftig gefüllte Kalbsbrust, herzhafte Sarma und die wohl besten Knödel der Stadt. (Übrigens: Hier und nur hier gibt es echte Knödel-Seminare!)
Der unverfälschte Geschmack steht im Mittelpunkt, geradlinig und lustvoll interpretiert. Geprägt vom Vater Heinz Herkner, der die Wiener Wirtshauskultur in den 1980ern wieder salonfähig machte, führt Stefanie Herkner dieses kulinarische Erbe selbstbewusst weiter – bodenständig, nachhaltig und mit ganz eigener Handschrift.
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Mehr InformationenJulia Kilarski
Vom Gerichtsjahr zur Glasur in Perfektion: Julia Kilarski hat einen Karriereweg hingelegt, der so ungewöhnlich ist, wie ihre Kreationen verführerisch sind. Nach dem Jusstudium tauschte sie Paragrafen gegen Patisserie, absolvierte die Konditormeisterausbildung – und eröffnete schließlich ihre Café-Patisserie.
Mit dem Crème de la Crème schuf sie ein zeitloses Kaffeehaus, in dem vom Interieur bis zur Vitrine alles wie ein ästhetisches Gesamtkunstwerk wirkt. Ihre Törtchen sehen nicht nur perfekt aus, sie schmecken auch so. Fast zu schade, um sie zu vernaschen. Aber auch nur fast!
Trotz aller Eleganz steht für Kilarski immer das Team im Mittelpunkt: „Ich bin so unfassbar stolz und dankbar für mein tolles Team, das jeden Tag Höchstleistungen bringt, um unsere Gäste glücklich zu machen.“ Süßer Erfolg, der auf Handwerk, Mut – und viel Herz – basiert. Damit zählt sie sicherlich zur „Creme de la Creme“ der Kulinarik-Chefinnen.
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Mehr InformationenParvin Razavi
Parvin Razavi steht für eine Küche, mit einer sehr klaren Linie – ökologisch, saisonal und kompromisslos qualitätsbewusst. Die gebürtige Iranerin, die in Wien aufgewachsen ist, zählt zu den spannendsten Stimmen der heimischen Gastronomie.
Im Hotel-Restaurant &flora rückt sie Gemüse ins Zentrum des Geschehens und zeigt, wie viel Tiefe, Eleganz und Aromatik in pflanzenbasierter Küche stecken kann. Verarbeitet werden ausschließlich ausgewählte, biologische Produkte, bevorzugt aus der Region und im Rhythmus der Jahreszeiten.
Raffiniert, weltoffen und mit feinem Gespür für Nuancen – so präsentiert sich nicht nur ihre Küche, sondern auch ihr Zugang zur Führung. Dass ein Großteil ihres Teams aus Frauen besteht, ist in der Gastronomie nach wie vor keine Selbstverständlichkeit und kann durchaus als bewusstes Zeichen innerhalb der Branche gelesen werden.
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Haya Molcho
Wenn es um Köchinnen geht, die man kennen muss, führt an Haya Molcho kein Weg vorbei. Sie ist der lebende Beweis dafür, dass „später durchstarten“ kein Widerspruch ist – sondern manchmal genau das Erfolgsrezept. Während andere mit 20 ihr erstes Lokal eröffnen, hat Molcho erst jenseits der 50 ihr Gastro-Imperium so richtig ins Rollen gebracht.
Und was für eines: Mit ihrem ersten Lokal NENI am Naschmarkt begann eine Erfolgsgeschichte, die heute weit über Wien hinausreicht. Ihre Küche? Laut, bunt, emotional – so wie sie selbst. Mezze zum Teilen, Aromen aus Tel Aviv, ein bisschen Chaos, ganz viel Lebensfreude. Haya Molcho hat aus Familienrezepten eine Marke gemacht und aus einem Restaurant eine internationale Erfolgsgeschichte.
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Mehr InformationenPatricia Petschenig
Wer in Wien echtes Savoir-vivre zum Reinbeißen sucht, landet bei Patricia Petschenig. Gemeinsam mit Rémi Soulier führt sie mit Parémi in der Bäckerstraße eine Boulangerie-Pâtisserie, wie man sie sonst nur in Paris findet.
Ausgebildet an der renommierten École Ferrandi in Saint-Germain-des-Prés, entschied sich die Absolventin des Lycée Français ganz bewusst für das „noble Handwerk“ der Zuckerbäckerkunst – aus purer Leidenschaft für perfekte Desserts.
Dank ihr gibt es nun im 1. Bezirk knusprige Baguettes, langsam geführte Butter-Croissants, zarte Brioches und Pâtisserie-Preziosen von Choux à la Vanille sowie Snacks und natürlich herrliche Macarons – alles in aufwendiger Handarbeit und oft zu nachtschlafender Zeit hergestellt.
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Mehr InformationenClara Aue
Haubenköchin trifft Marktstand – und plötzlich wird’s richtig spannend: Clara Aue kehrte nach Wien zurück und kocht derzeit im Heu & Gabel am Meidlinger Markt. Eine der profiliertesten Köchinnen des Landes entscheidet sich bewusst für eine Mini-Küche hinter einem Feinkoststand – und sorgt damit für Verwunderung und schließlich für große Euphorie.
Aue steht für kompromisslose Regionalität, Zero Waste und eine zeitgemäß interpretierte „Kronländer-Küche“ mit französischer Technik als Fundament. Nose to Tail ist für sie kein Trendbegriff, sondern gelebte Selbstverständlichkeit – inspiriert von der Sparsamkeit der Großmutter statt von Hipster-Vokabular.
Sie ist eine derjenigen Meisterinnen ihres Handwerks, die es schafft Marktschmankerl auf engstem Raum auf den Teller mit großem Anspruch, neuen Ideen und ganz viel Herzblut zu servieren.
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Mehr InformationenLisa Machian
Acht Jahre Paris, ein Heiratsantrag im Omakase-Restaurant und schließlich ein kompletter Neuanfang in Wien: Lisa Machian brachte mit ihrem Pop-up-Konzept Café Caché definitiv frischen Wind in die Stadt. Gekommen um zu bleiben. Zum Glück, denn aus dem Pop-up wurde ein eigenes fixes Lokal im 15. Bezirk.
Eigentlich aber startete Lisa ihre Karriere im Marketing, doch die Liebe – zu einem Pariser und zur Küche – führte sie noch einmal ganz zurück an den Anfang: Kochschule, Sterneküche, danach kreative „new wave“-Bistros. Die präzise Strenge der Haute Cuisine tauschte sie bewusst gegen Teamgeist, Lockerheit und Raum für eigene Ideen.
Im Caché vereint sie französische, österreichische und englische Einflüsse mit einem Hauch Japan. Inspiration findet sie in alten Rezeptbüchern, auf Reisen und bei Freund*innen am Herd. Ihr Küchenmotto? „Go with your feeling“ – auf Basis guter Tradition. Klingt entspannt, schmeckt aber überaus aufregend.
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