5 Gourmetrestaurants in Österreich, die ihr besuchen müsst
Von wilden Kräutern in stillen Bergwäldern bis hin zu urbanen Geschmacksexplosionen – Österreichs Gourmetküche tanzt nicht selten auf den Gipfeln der Alpen. Tradition und Innovation erzählen mit jedem Bissen Geschichten. Wir haben uns auf die Suche nach den places to be für all jene gemacht, die das Ausgefallene auf ihrem Teller wollen.
Da brodelt die Vielfalt: Die Küchenchefs und -chefinnen des Landes jonglieren mit Aromen – einmal wild und ungezähmt, einmal filigran und präzise. Und stets mit einem Gespür für das Feine. Wilde Kräuter und Selbstfermentiertes trenden weiterhin, immerhin liefern sie überraschende Texturen und tun viel für Süße, Säure und Ausgewogenheit am Gaumen.
Von den funkelnden Lichtern Wiens bis zu den stillen Tälern Salzburgs, Kärntens und Tirols bauen die Spitzenköch*innen an einer kulinarischen Landkarte, die ständig in Bewegung ist. Sie holen das Beste aus ihren Regionen, lassen sich von der Natur inspirieren und erfinden Klassiker immer wieder neu. Wer hier zu Tisch bittet, lädt zu einer Reise durch Geschmack, Handwerk und Fantasie – und zeigt, dass Genuss in Österreich so abwechslungsreich ist wie das Land selbst.
Kräuterreich by Vitus Winkler, Salzburg
- Kirchweg 2, 5621 St. Veit im Pongau
- DO-MO
- www.sonnhof-vituswinkler.at
„Wertvoll genießen“ lautet das Motto von Sterne- und Haubenkoch Vitus Winkler, wenn er in seinem Kräuterreich in der Gourmetküche steht. Erlesene Zutaten seiner „Alpine Cuisine“ kommen nicht selten aus der direkten Umgebung. Immerhin ist St. Veit, rund 60 Kilometer von der Stadt Salzburg entfernt, eine wahre Sonnenterrasse im Salzburger Land – es sprießt und blüht und gedeiht an beinahe allen Ecken und Enden.
Was Vitus mit den draußen gesammelten Kleinoden macht? Er platziert eine Reise zur Aromengeschichte der Berge, Wiesen und Wälder auf den Tellern.
Was das Kräuterreich ausmacht:
- hier schmeckt ihr die Essenz der Berge
- Vitus ist nicht nur Virtuose am Herd, sondern auch Sommelier. Top-Kombi!
- Sonntag ist Brunchtag – hier gibt’s Gutes zum Kosten & Teilen

RAU nature-based cuisine, Oberösterreich
- Pechgraben 23, 4463 Großraming
- DO–SA
- www.im-rau.com
Die Natur auf dem Teller, die Perfektion im Blut – das bietet Sternekoch Klemens Gold, der am Rand des Nationalparks Kalkalpen seine avantgardistische Naturküche serviert. Inspiriert von der rauen, ursprünglichen Umgebung mit ihren Buchenwäldern, Almwiesen und klaren Bächen rund um Großraming, bringt er gemeinsam mit seinem Team die Region auf den Teller – ehrlich, authentisch und mit viel Innovationsgeist.
Die Zutaten stammen dabei so oft wie möglich aus der unmittelbaren Umgebung: Wildkräuter werden gesammelt, Gemüse und Beeren im eigenen Garten gezogen, Fleisch von nahegelegenen Bio-Bauern bezogen. Auch internationale Produkte finden ihren Platz – sofern sie geschmacklich überzeugen. Experimentelle Gerichte und überraschende Texturen sorgen für spannende Momente.
Was das RAU ausmacht:
- Wildheit & Vielfalt einer Region
- nachhaltiger Genuss
- die Küche folgt dem Wandel der Natur in zehn Jahreszeiten – jede Speise ist ein Unikat

Die Forelle, Kärnten
- Techendorf 80, 9762 Techendorf
- www.dieforelle.at
„Berg.See.Küche“ – so lautet das kulinarische Versprechen von Hannes Müller, dem kreativen Kopf hinter der Forelle am malerischen Weißensee. Direkt am Ufer des Sees verschmilzt die Küche mit der umliegenden Natur: Wildkräuter, Fische aus dem Wasser, Gemüse und Fleisch von eigenen Höfen und befreundeten Produzent*innen prägen jedes Gericht.
Hannes komponiert Menüs, die die Aromenvielfalt der Kärntner Berge und Gewässer auf den Teller bringen – überraschend leicht, frisch, raffiniert und oft mit fermentierten Zutaten aus der eigenen Vorratskammer verfeinert. Die Menüauswahl reicht von vier bis acht Gängen und bietet neben Fisch auch kreative Fleisch- und vegetarische Gerichte. Die Weinkarte ist ein Statement für österreichische Winzer*innen, mit einer besonderen Auswahl an Natural- und Orangeweinen.
Lieben wir besonders: Ehefrau und zugleich auch Herzstück des Service Monika Müller wurde 2026 mit dem „Service Award“ von Guide Michelin ausgezeichnet. Wenn das kein Grund für einen Besuch ist.
Was Die Forelle ausmacht:
- Rohstoffe sind regional, saisonal & nachhaltig
- die Forelle ist ein Genießerhotel. Das bedeutet: stilvoll übernachten, entspannen & genießen
- die eigene Bio-Landwirtschaft, Energie aus Sonnenkraft & Holz, kein Einsatz von Einwegprodukten

Melde dich zum Magazine Newsletter an!
Die besten Tipps für Österreich und darüber hinaus in deinem Postfach: die schönsten Reisetipps, coole Ausflugsziele, spannende Events, exklusive Gewinnspiele und vieles mehr.
JOLA, Wien
- Salzgries 15, 1010 Wien
- MI–SA
- www.jola.wien
Jonathan Wittenbrink und Larissa Andres stecken hinter dem veganen Konzept, das Furore macht und sogar einen Stern abgeräumt hat. Die beiden haben nämlich das erste und bislang einzige rein vegane Fine-Dining-Restaurant der Stadt geschaffen, und zwar kompromisslos pflanzlich. Das Konzept überzeugt nicht nur die Gäste, sondern auch die Kritiker*innen.
Jonathan und Larissa servieren ein Überraschungsmenü in vielen köstlichen Akten. Gemüse, Kräuter und Pilze stammen von nachhaltig arbeitenden Betrieben und was gerade nicht regional und saisonal verfügbar ist, wird sorgfältig ausgewählt. Fleischersatzprodukte? Fehlanzeige. Hier landen nur Originale auf dem Teller.
Was das JOLA ausmacht:
- das Menü wechselt ständig & richtet sich nach dem, was gerade frisch geerntet wurde
- Zero-Waste-Ansatz: die Speisekarte ist aus Samenpapier & kann eingepflanzt werden
- Fine Dining ohne steife Förmlichkeit

The Glass Garden, Salzburg
- Mönchsberg Park 26, 5020 Salzburg
- www.monchstein.at
Genuss mit Weitblick: Das Gourmetrestaurant im Hotel Schloss Mönchstein thront hoch über den Dächern Salzburgs, in einer spektakulären Glaskuppel mit Panoramablick auf die Altstadt und die umliegenden Hügel. Dort inszeniert Küchenchef Simon Wagner moderne, kreative Küche. Er komponiert Menüs, die mit raffinierten Aromen, überraschenden Texturen und eleganter Präsentation begeistern. Neben dem klassischen Gourmetmenü gibt es auch eine vegetarische Variante, beide wahlweise als Vier- oder Sechs-Gang-Menü.
Die erlesene Weinkarte bietet österreichische Spitzenweine ebenso wie große Namen aus Frankreich und Italien.
Was The Glass Garden ausmacht:
- allein wegen der Lage schon eine der exklusivsten Adressen weit & breit
- kulinarische Sonderwünsche werden unter dem Schlagwort „Grosses Pieces“ erfüllt
- die oscarverdächtige Apollo Bar

