Diese 24 feministischen Bücher müsst ihr laut Eva Reisinger gelesen haben
Zum Weltfrauentag am 8. März gibt Bestsellerautorin Eva Reisinger persönliche Einblicke in ihr Bücherregal und teilt exklusiv ihre Buchtipps. Von kraftvollem feministischen Storytelling über queere Literatur bis hin zu Romanen, die unter die Haut gehen: Diese Liste ist eine Einladung, feministische Autor*innen zu feiern – nicht nur am Frauentag, sondern das ganze Jahr über.
Ich bin Autorin. Mein Bücherregal ächzt bereits unter der Last, auf meinem Nachtkästchen stapeln sich die neuesten Bücher, aber ich kann nicht anders: Ich bin süchtig. Während ich diese Zeilen tippe, kommen mir die nächsten Titel in den Sinn. Hier also schnell meine 24 Top-Bücher, für diese Woche, aber eigentlich für das ganze Jahr, bevor die Liste noch länger wird, als sie ohnehin schon ist.
„Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite
Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch. Es erzählt von dem Leben zweier Schwestern in Nigeria, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Ayoola ist der Liebling der Familie und hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen. Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig, hinter ihrer Schwester aufzuräumen. Für mich war dieses Buch der Einstieg in das feministische Storytelling und hat mich auf die Idee für meinen Debütroman gebracht.
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Mehr Informationen„Heimat bist du toter Töchter“ von Yvonne Widler
Yvonne und ich sprechen auf Bühnen über Gewalt an Frauen und Femizide und treffen uns immer wieder bei Veranstaltungen. Jedes Mal, wenn sie aus ihrem Buch liest, bekomme ich neben ihr Gänsehaut. Wer Femizide und die Hintergründe verstehen will, muss dieses Buch lesen.
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Mehr Informationen„Dreimeterdreißig“ von Jaqueline Scheiber
Ein ungleiches Paar, eine Altbauwohnung und eine Nacht, die alles verändert. Die poetische Sprache des Buches hat mich sofort fest umarmt und mich nicht mehr losgelassen. Wie geschickt Jaqueline diese Geschichte erzählt, ist beeindruckend und beneidenswert.
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Mehr Informationen„Intimitäten“ von Katie Kitamura
Eine Dolmetscherin am Internationalen Strafgerichtshof gerät in die gefährliche Nähe eines Kriegsverbrechers. Ich habe dieses Buch in einer Nacht verschlungen.
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Mehr Informationen„Und alle so still“ von Mareike Fallwickl
Wahrscheinlich (hoffentlich!) habt ihr von Mareike Fallwickl ohnehin längst alles gelesen. Dieses Buch eröffnet die Frage: Was passiert, wenn wir Frauen uns endlich verweigern?
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Mehr Informationen„Romantic Comedy“ von Curtis Sittenfeld
Sally Milz ist Comedy-Autorin und fragt sich, warum durchschnittliche Männer dauernd erfolgreiche und wunderschöne Frauen bekommen und warum das umgekehrt nie der Fall ist. Naja, bis die Protagonistin einen Popstar trifft. Dieses Buch macht verdammt viel Spaß!
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Mehr Informationen„Revolution der Verbundenheit“ von Franziska Schutzbach
Franziska Schutzbach erklärt in dem Buch, wie Frauen allen Widerständen zum Trotz erfüllte Beziehungen finden und sich miteinander solidarisieren. Ich hab wahnsinnig lange gebraucht, das Buch zu lesen, aber nur, weil ich jeden zweiten Satz markiert habe. Eines der gescheitesten Bücher, die ich je gelesen habe. Also schnell, tut euch zusammen, gründet Buchclubs, Hexenzirkel, was auch immer.
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Mehr Informationen„Sexuelle Fantasien der Frauen im 21. Jahrhundert. Anonyme Stimmen gesammelt“ von Gillian Anderson
Ich liebe Gillian Anderson (ja, die von Sex Education und The Fall) und ich liebe dieses Buch!
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Mehr Informationen„Und jetzt queer!“ von Bianca-Maria Braunshofer, Marlon Brand, Tobi Schiller
Warum gibt es keine ordentlichen, queeren Literaturkanons? Diese drei Autor*innen zeigen, wie vielfältig Literatur sein kann.
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Mehr Informationen„Die Schwarzgeherin“ von Regina Denk
Eine Frau im 19. Jahrhundert – und sie macht, was sie will! Sie nimmt sich die Freiheit, die ihr zusteht! In Tirol!
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Mehr Informationen„Trophäe“ von Gaea Schoeters
Dieses Buch zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ich habe es bestimmt schon drei Mal gelesen. Die Autorin bricht darin nicht nur unzählige Tabus, sondern nimmt uns mit auf eine Jagdreise, die einem einzigen Fiebertraum gleicht.
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Mehr Informationen„Witches, Bitches, It-Girls“ von Rebekka Endler
Ja, ja, ja! In diesem Buch lernt man so viel über Feminismus und das Patriarchat.
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Mehr Informationen„Das Beste sind die Augen“ von Monika Kim
Nichts für schwache Nerven, aber wer es aushält, wird belohnt. Ich hatte sehr viel Freude beim Lesen, aber ich bin auch ich. Naja, ihr werdet beim Lesen an mich denken.
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Mehr Informationen„Unmöglicher Abschied“ von Han Kang
Eine großartige Geschichte über die Freundinnenschaft von zwei Frauen und gleichzeitig lernt man Neues über ein verschwiegenes Kapitel der koreanischen Geschichte.
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Mehr Informationen„Unabhängig“ von Eva Biringer
Alkohol ist antifeministisch. Eine harte These, mit der Eva Biringer leider recht hat. So schwer es mir fällt, es zuzugeben.
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Mehr Informationen„Misfits: A Personal Manifesto“ von Michaela Coel
Ich bin Michaela-Coel-Ultra. Lest ihr Buch und schaut ihre Fernsehserie (I may destroy you)!
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Mehr Informationen„Ich bin Linus: Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war“ von Linus Giese
Ich habe in diesem Buch so viel gelernt und gefühlt. Dass mir so ein Satz mal über die Lippen kommt! Aber ihr müsst das Buch dieses Mannes unbedingt lesen.
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Mehr Informationen„The Daily Feminist“ von Evelyn Höllrigl Tschaikner
Wer Evelyns Instagram-Account (große Empfehlung an dieser Stelle) mag, wird auch ihr Buch feiern.
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Mehr Informationen„Mit Männern leben“ von Manon Garcia
Allein der Titel und das Cover sind genial. Nicht alle Männer sind Vergewaltiger, aber nahezu alle Vergewaltiger sind Männer. Die Autorin hat den Pelicot-Prozess begleitet und sich gefragt, warum das so ist.
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Mehr Informationen„Hazel sagt Nein“ von Jessica Berger Gross
Ich habe das Buch eben erst fertig gelesen. Es geht um eine Schülerin, die von ihrem Direktor in der Schule belästigt wird und Nein sagt. Schon lange hat mich kein Buch mehr derart berührt und zum Nachdenken gebracht.
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Mehr Informationen„Die schönste Version“ von Ruth Maria Thomas
Für mich eines der sprachlich schönsten Bücher der Welt. Es zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und die Beschreibungen der Jugend geben mir Flashbacks.
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Mehr Informationen„Prima Facie“ von Suzie Miller
Ein Must, Must, Must. Ich warte auf den Tag, an dem ich es als Theaterstück gespielt von meiner absoluten Lieblingsschauspielerin Jodie Comer (Killing Eve!) sehen werde.
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Mehr Informationen„Malus“ von Simone Hirth
Eine grandiose Geschichte über Eva und Adam. Ja, die in der Bibel. Das Buch geht der Frage auf den Grund: Was wäre, wenn Eva sich aus der toxischen Beziehung befreien könnte und selbst entscheidet.
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Mehr Informationen„Bär“ von Marian Engel
Ein sehr umstrittenes Buch, in dem eine schüchterne Bibliothekarin eine Beziehung mit einem Bären eingeht. Ja, richtig gelesen. Mich hat die Geschichte ganz lange nicht losgelassen.
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Mehr InformationenSpätestens jetzt ist klar, es lohnt sich, feministische Literatur zu lesen, oder? Diese Woche und am besten das ganze Jahr über. Und falls ihr Bücher von mir lesen wollt, ich habe ein Buch namens MÄNNER TÖTEN geschrieben, der Titel ist Programm und eines zusammen mit Mareike Fallwickl DAS PEN!SMUSEUM. Ich schreibe außerdem meinen Newsletter in zweiwöchigem Rhythmus. Abonniert WODKABULL und verpasst nichts, dort droppe ich auch viele Film-, Musik- und Buchtipps.

Dieser Artikel ist im Rahmen einer redaktionellen Kooperation mit Eva Reisinger entstanden. Die Bestsellerautorin Eva Reisinger schreibt feministische Romane. Unter anderem erhielt sie für ihren Debütroman „Männer töten“ das Start-Literaturstipendium der Stadt Wien und wurde für den österreichischen Debütpreis nominiert. 2025 erschien gemeinsam mit Mareike Fallwickl das Kurzgeschichten-Buch „Penismuseum“. In ihrem Newsletter WODKABULL gibt sie Schreibtipps, erzählt von ihrem Alltag als Autorin und verrät die besten Revenge-Filme.