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Schon mal von Zingst gehört? Darum lieben wir den Ostsee-Urlaub
Von Strandspaziergängen bis Küsten-BBQ: Dieser Urlaub hat uns komplett überzeugt. Wir zeigen euch die schönsten und genussvollsten Seiten der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.
Vor allem dann, wenn anderswo die Temperaturen in schweißtreibende Höhen schießen, lieben wir den Norden Deutschlands und einen gepflegten Ostsee-Urlaub. Denn hier oben wartet genau das, was wir für unser Seelenheil brauchen: Endlose Strände, eine Meeresbriese, die ordentlich durchlüftet, und die Art von Entschleunigung, die selbst das hektischste Gedankenkarussell anhält. Es ist, als würde der Wind einmal kurz das Oberstübchen lüften und alle trüben Wolken direkt Richtung Dänemark davontragen.
Unser absoluter Sehnsuchtsort? Zingst, ein Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, der alles vereint, was wir am Norden so lieben: Natur, Weite und fantastische Kulinarik. Wir sind wieder einmal dort gelandet, wo die Freiheit keine Grenzen kennt, und haben unser Basislager im Strandhotel Zingst aufgeschlagen. Wir zeigen euch, wie man es sich dort so richtig gut gehen lassen kann. Spoiler: Der Fokus liegt dabei auf der Kulinarik, denn die ist hier wirklich einzigartig.

An der Ostsee: Mecklenburg-Vorpommern
Bevor wir uns kopfüber ins Hotelbuffet stürzen, lohnt sich ein Blick auf die Kulisse: Wir befinden uns in Mecklenburg-Vorpommern, einem dieser Orte, die man unterschätzt, bis man selbst mal dort war. Das am dünnsten besiedelte Bundesland Deutschlands liegt zwischen Hamburg und Berlin und überzeugt mit einmaligen Naturlandschaften wie der Kreideküste auf Rügen und kilometerlangen Sandstränden.

Die Halblinsel Fischland-Darß-Zingst ist eigentlich ein Zusammenschluss aus drei Teilen: dem schmalen Fischland, dem urigen Darß und dem weiten Zingst. Das Besondere? Ein Großteil gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit dem mystischen Darßer Urwald. Hier wachsen die Bäume bis fast ins Meer hinein, was der Küste einen wilden, unberührten Look verleiht. Wer Glück hat, sieht im Herbst tausende Kraniche rasten.
Zingst fühlt sich schon ein bisschen an, als wäre man am Ende der Welt gelandet, aber im besten Sinne. Die Anreise ist dabei unkomplizierter, als man vielleicht denkt. Je nachdem, wo ihr startet, habt ihr ein paar gute Optionen: von Hamburg sind es etwa zweieinhalb Stunden mit dem Auto, aus Rostock nur eine Stunde. Unsere Empfehlung: Ihr fliegt nach Hamburg oder Berlin und mietet euch von dort ein Auto.

Unser Refugium: das Strandhotel Zingst
Direkt am Strand, an der Seebrücke Zingst, ist diese Wellnessoase der ideale Ausgangspunkt für sämtliche Ostsee-Abenteuer. Was das Strandhotel Zingst so besonders macht, ist die Mischung aus entspanntem Ostsee-Feeling und richtig viel Komfort. Nach einem langen Strandspaziergang (oder einem kurzen Sprung ins eher frische Meer) wartet hier nämlich genau das, was man sich wünscht: ein großzügiger Wellnessbereich mit Innen- und Außenpool, Saunen, Dampfbädern und richtig feinen Treatments. Die Zimmer und Suiten sind hell und freundlich und ihr werdet von Kopf bis Fuß verwöhnt.
Das Strandhotel Zingst auf einen Blick:
- 4-Sterne-Hotel
- 50 Meter bis zum Strand
- großzügiger Wellnessbereich mit mehreren Saunen
- Spa-Angebot mit Massagen & Treatments
- Restaurant Nautica mit regionaler Küche & täglich frischem Fisch
- Frühstück bis 12 Uhr

Einzigartige Kulinarik: So schmeckt die Ostsee
Was im Strandhotel Zingst auf den Teller kommt, ist weit mehr als klassische Hotelküche, hier geht’s um echte Regionalität mit Anspruch. Im Restaurant Nautica zeigt Küchenchef Maik Gültzow, wie vielseitig die Küche rund um Fischland-Darß-Zingst sein kann. Fisch kommt frisch von den Fischer*innen der Region, Wild (wie Bio-Wildschwein) direkt aus der Umgebung, dazu Kräuter aus dem hauseigenen Garten. Die Karte wechselt regelmäßig und richtet sich nach Saison und Verfügbarkeit, was bedeutet: Ihr bekommt immer genau das, was gerade am besten ist.

Neben klassischen Fisch- und Fleischgerichten finden sich auch viele vegetarische und vegane Optionen, die genau den Spagat zwischen Tradition und Zeitgeist schaffen. Unser persönliches Highlight: das Langschläferfrühstück bis 12 Uhr. Es ist die ultimative Einladung, den Tag ohne das Diktat der Uhr zu beginnen und so sieht man uns dann schon mal den ganzen Vormittag im Frühstückssaal schlemmen.
Und am Abend? Da geht’s gerne noch in die Oyster Bar. Hier wird euch jeder Wunsch von den Augen – oder vom Gaumen – abgelesen, vom entspannten Ayurveda-Tee bis zu kreativen Cocktails. Genau der richtige Ort, um einen Tag zwischen Strand, Natur und gutem Essen ausklingen zu lassen.

Highlight im Sommer: Küsten-BBQ auf Profi-Niveau
Wenn ihr zwischen Mai und September hier seid, solltet ihr euch den Samstag fix einplanen. Denn dann wird im Strandhotel Zingst das Küsten-Barbecue gefeiert und das hat mit „ein bisschen Grillen“ absolut gar nichts zu tun. Hier steht ein Team am Grill, das genau weiß, was es tut, immerhin ist Küchenchef Maik Gültzow sogar deutscher Vizemeister. Entsprechend hoch ist das Niveau. Bei gutem Wetter findet das Ganze draußen im Hotelgarten statt, mit Blick auf den Pool und entspannter Sommerstimmung. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird einfach nach drinnen verlegt: Norddeutsch pragmatisch eben.
Was euch erwartet:
- Fleisch und Fisch vom Smoker
- Spezialitäten vom Asado-Grill
- Gerichte von der Feuerplatte

Kunst auf Zingst erleben
Zwischen Kulinarik und Hotelwellness gibt’s in Fischland-Darß-Zingst aber auch vieles zu entdecken. Die Region hat eine richtig spannende, kreative Seite: In Orten wie Ahrenshoop spaziert ihr zwischen kleinen Galerien, Ateliers und reetgedeckten Häusern durch eine der bekanntesten Künstlerkolonien Deutschlands. Hier könnt ihr Ausstellungen besuchen, durch Museen schlendern oder euch bei geführten Touren tiefer in die Geschichte der Kunstszene einlassen.
Tipp für Foto-Fans: Im Max Hünten Haus in Zingst findet ihr Museum, Galerie, Fine-Art-Druckstudio und Equipment-Verleih unter einem Dach. Egal ob ihr die schöne Landschaft selbst einfangen wollt oder euch lieber bei einem Fotowalk inspirieren lasst, hier werdet ihr bestimmt fündig.

Sundowner am Strand genießen
Wer nicht mindestens einmal mit einem Drink in der Hand und den Füßen im Sand den Sonnenuntergang über dem Meer beobachtet hat, war nicht an der Ostsee. Sorry, we don’t make the rules. Uns hat es die Strandbar Wustrow mit den gemütlichen Palettenmöbeln direkt neben der Seebrücke, die übrigens 395 Meter ins Meer ragt, besonders angetan. Alternativ könnt ihr euch aber auch Snacks und Drinks einpacken und auf der Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop eure Picknickdecke ausbreiten. Ab der Seebrücke Wustrow trennt euch nur ein kurzer Spaziergang von Sonnenuntergängen mit Gänsehautgarantie.

Den Nationalpark erkunden
Noch mehr Natur genießen könnt ihr im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Am besten schwingt ihr euch in Prerow auf ein Leihrad und radelt gemütlich 20 Minuten zum Darßer Ort. Dort lohnt sich ein Stopp im NATUREUM und beim Leuchtturm, wo ihr euch im kleinen Museumscafé stärken könnt. Macht unbedingt auch einen Abstecher zum Darßer Strand.
Von hier aus geht’s weiter auf dem Rundwanderweg Darßer Ort. Der vier Kilometer lange Weg schlängelt sich vorbei am Ottosee, über Holzstege bis zum Weststrand und ist perfekt per Pedal oder pedes erreichbar. Tipp: Checkt euch unbedingt vorab ein Fernglas oder packt eine Kamera mit gutem Zoom-Objektiv ein, denn die vielen Aussichtsplattformen sind ideal zum Vögel beobachten.

Wir wünschen euch eine feine Zeit auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Wenn ihr etwas länger Zeit habt, solltet ihr unbedingt auch noch weitere Teile von Mecklenburg-Vorpommern auschecken oder euch durch ganz Deutschland kulinarisch durchprobieren. Wir kehren jedenfalls immer wieder gerne ins Strandhotel Zingst zurück und können euch diese Oase nur weiterempfehlen.
