
Was ihr rund um die Szentendre-Insel erleben könnt
Mitten in der blauen Donau und eingebettet in den Donau-Ipoly-Nationalpark liegt die Szentendre-Insel – ein 56 Quadratmeter kleines Paradies, das euch sofort in den Ferienmodus versetzt.Ihr mischt euch einfach unter ein paar Budapester*innen, die hier gerne ihren Sommer verbringen und entgeht damit gleich auch den großen Touristenmassen. Wir haben fünf Tipps für euch, die ihr hier auf jeden Fall erleben solltet.
Ob sportlich aktiv oder einfach nur entspannt die Seele baumeln lassen: Auf der Insel warten jede Menge Abenteuer, die garantiert Lust auf mehr machen. Das Beste daran? Von Wien seid ihr in gerade einmal dreieinhalb Stunden da – und trotzdem fühlt es sich an, als wärt ihr weit weg vom Alltagstrubel. Hier kommen sechs Erlebnisse, die die Einzigartigkeit der Szentendre-Insel in Ungarn unterstreichen.
Übernachten in einer süßen Hütte in Pócsmegyer
Mitten im Nadelwald versteckt sich ein kleines Air-Bnb-Jubwel mitten auf der ungarischen Szentendre-Insel. Zwei süße Holzhäuschen, die durch eine Terrasse inklusive Kochnische und großem Esstisch miteinander verbunden sind, bieten Platz für vier Personen. Eingerichtet sind die Häuser simpel, aber modern und die Ausstattung ist top: Mühelos kann selbst gekocht und so der Abend bei einem Glas Wein auf der Terrasse ausgeklungen werden.
Einziger Haken: Die Mücken wissen dieses Paradies auch zu schätzen – Mückenspray einpacken ist hier also Pflicht! Sonst lässt es sich aber wunderbar entspannen: Egal ob beim Yoga im Garten oder Bücher lesen auf der Terrasse.
Die wichtigsten Infos:
- Ruhe genießen in der Abgeschiedenheit
- Mückenspray einpacken nicht vergessen!
- Perfekt für Spieleabende auf der Terrasse

Wanderung im Duna-Ipoly-Nationalpark
Der Duna-Ipoly-Nationalpark ist ein echtes Paradies für Wanderfans – zumindest, wenn man weiß, welchen Weg man einschlagen sollte. Denn viele Routen sind nur mäßig beschildert. Unser Tipp? Starte beim Parkplatz in Dömös.
Von dort geht’s durch lichte Birkenwälder und idyllische Wiesen, bevor der Aufstieg etwas knackiger wird. Trittsicherheit und ein bisschen Schwindelfreiheit sind gefragt – aber es lohnt sich: erst die Felsformationen der Vadálló-kövek, dann ein Panorama vom Gipfel des Prédikálószék, das euch die Donau zu Füßen legt. Das Beste: Der Trail verläuft fast durchgehend im Schatten – also auch im Sommer super machbar. Und noch ein Tipp: Die Runde gegen den Uhrzeigersinn gehen! So habt ihr die steilen und steinigen Stellen bergauf und geht entspannt den Forstweg bergab.
Die wichtigsten Infos:
- Start beim Parkplatz in Dömös – dann den rot-weiß markierten Weg einschlagen
- Trittsicheres Schuhwerk erforderlich
- Tipp: Gegen den Uhrzeigersinn gehen

Landestypische Küche kosten im Labirintus Étterem
Klar, Lángos und Paprikahuhn kennt man – aber die ungarische Küche hat noch viel mehr zu bieten. Das beweist das Labirintus Étterem im Herzen von Szentendre. Hier warten Klassiker wie Gulasch oder Hähnchengerichte, aber auch Spezialitäten wie Halászlé, die berühmte ungarische Fischsuppe aus verschiedenen Weißfischarten auf euch.
Besonderes Highlight: der hauseigene Weinkeller. Die Auswahl ist riesig und im Sommer bietet das alte Gewölbe eine willkommene Abkühlung, wenn draußen die Sonne brennt. Perfekt also, um sich genüsslich durch die ungarischen Tropfen zu kosten.
Die wichtigsten Infos:
- traditionelle Köstlichkeiten
- spektakulärer Weinkeller
- mittleres Preisniveau
- Bogdányi út 10, 2000 Ungarn
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Mehr InformationenDie Künstlerstadt Szentendre besuchen
Rund 25.000 Menschen leben hier – und trotzdem fühlt sich die kleine Inselhauptstadt eher wie ein charmantes Dorf an. Am gepflasterten Hauptplatz reihen sich bunte Häuschen aneinander, die fast zu kitschig sind, um echt zu sein. Kein Wunder, dass sich schon in den 1920ern die bekannte Bildhauerin und Keramikkünstlerin Margit Kovács hier niederließ. Seither gilt der Ort als Künstlerstadt nahe Budapest.
Beim Schlendern durch die engen Gassen fühlt man sich fast in eine andere Zeit versetzt – aber auf die angenehmste Weise: Entschleunigung pur, statt Alltagsstress. Und spätestens in einem der vielen Cafés oder Restaurants merkt man: Hier will man definitiv länger bleiben.
Die wichtigsten Infos:
- Künstlerstadt
- Entschleunigende Atmosphäre
- Hier ist weniger mehr: Einfach im Café entspannen & Leute beobachten
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Mehr InformationenBaden in Kisoroszi Szigetcsúcs und am Strand von Dunabogdany
Die Szentendre-Insel ist im Sommer ein echtes Paradies für Wasserratten: Fast überall kann man direkt in die Donau hüpfen. Die Strömung sorgt für blitzschnelle Abkühlung – perfekt für heiße Tage, aber Vorsicht: Bitte unbedingt bei den markierten Bojen bleiben!
Unser Lieblings-Badespot ist aber ganz klar Kisoroszi Szigetcsúcs, fast an der nördlichen Spitze der Insel gelegen. Hier kann man nicht unweit parken – nach knapp fünf – zehn Minuten Gehweg durch den Wald erreicht man einen traumhaften Sandstrand, der sich weitläufig entlang des Ufers erstreckt. Obendrauf gibt es eine kleine Cocktailbar für das richtige Summerfeeling. Tipp: Bleibt bis zum Sonnenuntergang und schaut euch an, wie die blaue Donau in goldenes Licht getaucht wird. Ein Anblick, den man so schnell nicht mehr vergisst.
Perfekt für eine kurze Abkühlung ist aber auch der Strand von Dunabogdany, das Wasser ist hier erfrischend und wunderbar klar. Nur beim Hineingehen heißt es aufpassen: Denn der Strand besteht aus tausenden kleinen Muscheln, an denen man sich schnell einen Kratzer holen kann. Das ist aber das einzige Manko: Sonst könnt ihr auch hier wunderbar entspannen und den Blick aufs Wasser genießen.
Die wichtigsten Infos:
- Sonnenuntergangsspot in Kisoroszi Szigetcsúcs
- Abkühlung garantiert
- Aufgepasst: Starke Strömung
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Essen im Eper Bisztró
Ein bisschen versteckt, dafür umso gemütlicher: Das Eper Bisztró punktet mit charmantem Gastgarten, schattigen Bäumen und einem kleinen – aber umso sorgfältiger ausgewähltem – Menü. Highlight? Die neapolitanische Pizza direkt aus dem Holzofen – und an manchen Sommerabenden gibt’s obendrauf noch Livemusik. Wer es lieber klassisch mag, bestellt ungarische Spezialitäten, wer’s leichter will, greift zu Salat oder Chiapudding.
Preislich bleibt das Ganze entspannt: Zwischen 3000 und 4000 Forint (also knapp zehn Euro) kostet ein Hauptgericht – Genuss also ganz ohne schlechtes Gewissen fürs Börserl. Eine echte versteckte Perle, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
Die wichtigsten Infos:
- Neapolitanische Pizza aus dem Holzofen
- Preiswertes Angebot
- Live-Musik
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Mehr InformationenBurg von Visegrád
Spektakulär erhebt sich die Burg auf einem rund 250 Meter hohen Bergkegel – und das schon seit 1247. Auch nach fast 800 Jahren lohnt sich ein Besuch: Für etwa sieben Euro Eintritt könnt ihr zwischen 9 und 18 Uhr durch die teils restaurierten Gemäuer streifen, während andere Bereiche als Ruinen erhalten geblieben sind.
Das wahre Highlight? Ganz klar der Ausblick: Von oben liegt euch das Donau-Knie zu Füßen und die umliegenden Wälder breiten sich aus wie ein grüner Teppich. Ein Spot, der euch definitiv innehalten lässt. Und wer nach dem Burgrundgang noch ein bisschen entspannen will, gönnt sich einen Drink auf der Terrasse des Hotel Silvanus. Auch Tagesgäste sind willkommen! Das Essen ist solide, aber der Ausblick auf das Donauknie stiehlt hier ohnehin allem die Show.
Die wichtigsten Infos:
- Fabelhafte Aussicht
- Günstiger Eintritt – ab 7 €
- Ganzjährig zwischen 9–18 Uhr geöffnet
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