Ab ins kühle Nass: Versteckte Badeplätze in München
Schöne Badestellen an der Isar und im Münchner Umland gibt es genügend. Aber wo findet ihr ein ruhiges Plätzchen, an dem ihr dem Großstadt-Trubel für ein paar Stunden entkommen könnt? Wir haben uns auf die Suche gemacht und zeigen euch unsere liebsten Spots für eine entspannte Abkühlung.
Sommer, Sonne und die Isar quasi direkt vor der Haustür – für eine Abkühlung müsst ihr München eigentlich gar nicht verlassen. Die meisten von uns zieht es dabei erst einmal an die bekannten Spots rund um die Reichenbachbrücke oder den Flaucher. Aber: Wer ein paar Stationen weiter Richtung Süden oder Norden fährt, entdeckt schnell eine ganz andere Seite der Isar. Zwischen Kiesbänken, schattigen Ufern und grünen Isarauen gibt es jede Menge Plätze, an denen ihr dem Großstadttrubel für ein paar Stunden den Rücken kehren könnt. Wir zeigen euch unsere liebsten Badeplätze in und rund um München.
Achtung: Bevor ihr euch ins kühle Nass stürzt, solltet ihr eines nicht vergessen: Die Isar ist ein Wildfluss und kein Freibad. Strömungen, Strudel, wechselnde Wasserstände, Untiefen und Treibholz können auch dort gefährlich werden, wo das Wasser auf den ersten Blick ganz harmlos wirkt. Baden geht daher immer auf eigene Gefahr.
Außerdem ist Baden nicht an jeder Stelle erlaubt. Welche Abschnitte aktuell freigegeben sind und wie die Bedingungen vor Ort aussehen, könnt ihr in der Isar-App der Stadt München nachschauen. Informiert euch am besten vor eurem Ausflug über die aktuellen Bade- und Verbotszonen – und haltet euch vor Ort an die ausgewiesenen Bereiche.
BADEN IN MÜNCHEN
Großhesseloher Eisenbahnbrücke, Solln
Wir starten unsere Badestellen-Reise ganz im Süden Münchens, denn dort wird die Isar deutlich grüner und ruhiger: Unter den mächtigen Stahlbögen der Großhesseloher Eisenbahnbrücke erstrecken sich breite Kiesbänke und flache Ufer, die sich ideal für eine kleine Auszeit am Wasser eignen. Die Badezone beginnt an der Eisenbahnbrücke und reicht flussabwärts bis kurz vor den Marienklausensteg.
Hier ist die Handtuchdichte deutlich dünner als beim beliebten Flaucher. Auf den breiten Kiesstränden findet ihr viel Platz zum Sonnen und entspannen, bevor es für eine Abkühlung ins eher seichte Wasser geht. Gerade auch für Familien ist der relativ flache Isarabschnitt praktisch. Wer nicht nur baden möchte, kann anschließend noch durch die grünen Isarauen spazieren.
Am entspanntesten erreicht ihr den Spot mit dem Fahrrad über den Isar-Radweg. Von der Münchner Innenstadt seid ihr je nach Startpunkt etwa 25 bis 35 Minuten unterwegs. Für eine Stärkung nach dem Baden geht es weiter zur Waldwirtschaft Großhesselohe mit Biergarten oder zum Kiosk Konsum, wo es unter anderem knusprige Pizza und immer wieder kleine Events mit Musik und DJs gibt.
Die wichtigsten Infos:
- breite Kiesbänke
- eher seichtes Gewässer
- naturnah & ruhige Atmosphäre
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Mehr InformationenIsarauen hinter der Marienklause, Thalkirchen
Etwas südlich vom Flaucher, jedoch näher zum Zentrum als die Großhesseloher Brücke, wird es an der Isar auch schon deutlich entspannter. Rund um die Marienklause findet ihr grüne Isarauen, breite Kiesbänke und jede Menge Platz zum Sonnen, Picknicken und Abkühlen. Gerade an heißen Sommertagen ist dieser Abschnitt eine gute Alternative zu den volleren Badeplätzen rund um den Flaucher – generell gilt in München: Wer ein bisschen weiter läuft, wird mit deutlich mehr Ruhe belohnt.
Wichtig ist allerdings, wo ihr ins Wasser geht: Direkt am Marienklausensteg ist Baden wegen der dortigen Gefahrenstellen verboten. Hier befinden sich ein Wehr und eine gefährliche Absturzkante mit Wasserwalze. Der offiziell erlaubte Badebereich beginnt erst kurz hinter dem Steg und reicht bis kurz nach der Thalkirchner Brücke. Auch im Isarkanal zwischen der Brücke zur Marienklause und der Thalkirchner Brücke ist Baden erlaubt.
Ein Abstecher an die Marienklause lohnt sich jedenfalls, denn zu beiden Uferseiten findet ihr wunderschöne Kiesstrände, viel Natur und entspannte Plätzchen abseits des Trubels. Wer nach dem Baden Durst auf ein kühles Getränk, einen Snack oder ein Eis bekommt, kann noch beim Flaucherstandl Kiosk vorbeischauen. Erreichbar ist dieser Badespot auch relativ unkompliziert: Mit der U3 Richtung Fürstenried West geht es bis zur Haltestelle Thalkirchen (Tierpark). Von dort folgt ihr der Isar stadtauswärts in südlicher Richtung.
Die wichtigsten Infos:
- breite Kiesstrände, grüne Isarauen & viel Natur
- baden hinter dem Marienklausensteg erlaubt
- Isarkanal ebenfalls zum Schwimmen freigegeben
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Mehr InformationenKiesbänke hinter dem Flauchersteg, Thalkirchen
Der Flaucher ist natürlich kein Geheimtipp – an heißen Sommertagen zählt er zu den beliebtesten Treffpunkten an der Isar. Wer sich aber ein Stück vom klassischen Flaucher-Trubel entfernt, findet hinter dem Flauchersteg weitläufige Kiesflächen und jede Menge Platz am Wasser. Der offizielle Badebereich beginnt kurz hinter der Wehranlage am Flauchersteg und reicht bis zur Braunauer Eisenbahnbrücke.
Hier könnt ihr euch auf den Kiesbänken niederlassen, grillen, picknicken und zwischendurch ins Wasser gehen. Besonders schön ist die große Kiesbank östlich des Flaucherstegs, die zugleich als offizieller FKK-Bereich ausgewiesen ist. Wer lieber die Badehose anbehält, findet rundherum aber natürlich genügend andere Plätze. Und auch wenn es hier an schönen Wochenenden voll werden kann: Die weitläufigen Isarauen sorgen dafür, dass ihr nicht zwangsläufig direkt neben der nächsten Picknickdecke landen müsst.
Für die Einkehr danach liegt der Flaucher Biergarten praktisch ums Eck. Dort bekommt ihr bayerische Klassiker wie Wurstsalat mit Brezn, Spinatknödel oder Steckerlfisch – an manchen Tagen gibt es dazu auch Live-Musik. Wer aus der Innenstadt kommt, fährt am besten mit dem Rad: Über die Isar entlang ist der Spot ein unkompliziertes Ziel für einen sommerlichen Radausflug.
Die wichtigsten Infos:
- große Kiesbänke & viel Platz
- baden & grillen in ausgewiesenen Bereichen
- offizieller FKK-Bereich an der großen Kiesbank
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Mehr InformationenBrudermühlbrücke bis Braunauer Eisenbahnbrücke, Sendling/Thalkirchen
Wir bewegen uns zwar weiter Richtung Zentrum, jedoch findet ihr auch zwischen Braunauer Eisenbahn- und Brudermühlbrücke noch einen relativ ruhigen Badeplatz an der Isar, an dem sich die vielen Münchner Bade-Fans gut verteilen. Heißt für euch: Die Chancen stehen ziemlich gut, auch an warmen Tagen noch ein gemütliches Plätzchen zu ergattern – ob direkt am Wasser oder etwas zurückgezogen im Grünen.
Dabei lohnt es sich, einen Blick auf beide Uferseiten zu werfen. Am Sendlinger Ufer geht es dank der großen Bäume und schattigen Wiesen etwas gemütlicher zu. Rund um das Denkmal für Bürgermeister Jakob Bauer könnt ihr eure Picknickdecke ausbreiten und euch für ein paar Stunden niederlassen. Wer hingegen möglichst unkompliziert ins Wasser möchte, ist auf der Giesinger Seite besser aufgehoben: Dort führen Kiesstrände und flachere Ufer direkt in die Isar. Schatten ist hier allerdings etwas rarer – dafür könnt ihr euch für ein ruhiges Plätzchen einfach ein Stück vom Wasser entfernen.
Der gesamte Abschnitt gehört zur offiziell ausgewiesenen Badezone. Trotzdem gilt auch hier: Die Isar ist kein Freibad und ihre Strömung sollte nicht unterschätzt werden. Je nach Wasserstand können sich die Bedingungen verändern, also schaut vor dem Baden kurz, wie die Situation vor Ort aussieht. Wer textilfrei baden möchte, findet direkt bei der Brudermühlbrücke einen offiziellen FKK-Bereich.
Die wichtigsten Infos:
- weitläufig, meist weniger dicht besucht
- Sendlinger Ufer: schattige Bäume, Wiesen & viel Natur
- Giesinger Ufer: Kiesstrände & flacher Zugang ins Wasser
- offizieller FKK-Bereich an der Brudermühlbrücke
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Mehr InformationenKiesbänke zwischen Wittelsbacher- und Reichenbachbrücke, Glockenbach/Au
Ganz ehrlich: Ein Geheimtipp ist dieser Isarabschnitt nicht. Dafür ist er einfach zu zentral. Rund um die Reichenbachbrücke treffen sich an warmen Tagen zahlreiche Münchner*innen zum Sonnen, auf ein Feierabendbier oder für eine spontane Abkühlung. Und trotzdem gehört der Abschnitt zwischen Reichenbach- und Wittelsbacherbrücke zu den schönsten Möglichkeiten, mitten in der Stadt ein paar Stunden am Wasser zu verbringen.
Unser Tipp: Haltet euch eher in Richtung Wittelsbacherbrücke. Die breite Isar, schattenspendende Bäume, Kiesflächen und die Stufen hinunter zum Wasser machen den Abschnitt besonders angenehm – und meist etwas ruhiger als direkt an der Reichenbachbrücke. Schnappt euch eine Picknickdecke und ein paar Snacks und macht es euch am Ufer gemütlich. Mit Blick auf die Maximilianskirche fühlt sich der Feierabend hier fast ein bisschen wie Urlaub an.
Wichtig: Direkt an der Wittelsbacherbrücke ist Baden nicht erlaubt. Der offiziell ausgewiesene Badebereich beginnt erst etwa auf halber Strecke zwischen Wittelsbacher- und Reichenbachbrücke und gilt ausschließlich am östlichen Isarufer.
Und wenn die Picknickdecke spontan doch zu Hause geblieben ist, gibt es rundherum genügend Möglichkeiten für einen Drink oder Snack. Beim Kiosk Isarwahn bekommt ihr unter anderem ein Helles, Spezi oder Currywurst.
Die wichtigsten Infos:
- zentrale Lage zwischen Glockenbachviertel & Au
- Kiesbänke, Sitzstufen & schattenspendende Bäume
- schöner Blick auf die Maximilianskirche

Unterhalb der Max-Joseph-Brücke, Bogenhausen
Einer unserer liebsten unterschätzten Plätze an der Isar liegt nördlich der Innenstadt. Kaum habt ihr die Max-Joseph-Brücke hinter euch, wird es spürbar ruhiger: Statt dicht an dicht sitzen hier ein paar Grüppchen auf ihren Decken, dazwischen ziehen sich lange Kiesbänke am Wasser entlang. Und weil die Abendsonne noch lange wärmt, ist das für uns einer dieser Orte, an denen man nach der Arbeit wunderbar mit einem kühlen Bier sitzen und den Tag ausklingen lassen kann.
Ein kleiner Haken – und der ist wichtig: Direkt an der Max-Joseph-Brücke ist Baden nicht erlaubt. Wenn ihr also hierherkommt, solltet ihr nicht einfach an der nächstbesten Kiesbank ins Wasser steigen. Die offiziell ausgewiesene Badezone beginnt erst 200 Meter flussabwärts auf der östlichen Isarseite.
Für uns ist der Spot aber auch ohne Sprung ins Wasser einen Abstecher wert: Decke einpacken und ein paar Snacks dazu. Die Kombination aus Stadt-Nähe, Kiesstrand und erstaunlich viel Ruhe bekommt man in München schließlich nicht an jeder Ecke.
Die wichtigsten Infos:
- besonders schön für Abendsonne
- ideal für Feierabend & Picknick
- ruhig & entspannt, trotz relativ zentraler Lage
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Mehr InformationenIsarinsel, Oberföhring
Wer für einen Badetag auch mal ein Stück weiter in den Münchner Norden fährt, wird belohnt: Rund um die Isarinsel Oberföhring fühlt sich die Isar deutlich wilder und ursprünglicher an als in den zentralen Abschnitten. Statt Großstadttrubel warten viel Grün, Kiesbänke, kleine Wege und deutlich weniger Menschen.
Allerdings gilt auch hier: Nicht überall, wo es nach Badeplatz aussieht, ist Baden auch erlaubt. Die offiziell ausgewiesene Badezone beginnt 200 Meter flussabwärts der Max-Joseph-Brücke und reicht auf der östlichen Isarseite bis 200 Meter vor das Oberföhringer Wehr. Gerade rund um das Wehr solltet ihr deshalb besonders vorsichtig sein. Direkt am Isarwehr auf der Westseite liegt ein breiter, schöner Kiesstrand, der sich wunderbar zum Sonnen eignet – baden ist hier jedoch nicht offiziell erlaubt. Informiert euch vor eurem Ausflug am besten noch einmal online über die aktuellen Badebereiche und Bedingungen.
Die Isarinsel selbst erreicht ihr entweder über das Isarwehr von der Westseite oder von Oberföhring aus. Von dort führen mehrere Brücken hinüber auf die Insel. Wer ein ruhiges Plätzchen sucht, folgt den kleinen Pfaden entlang des Wassers und kann sich weiter flussabwärts seine eigene Kiesbank suchen. Für alle, die lieber mit Grill und Freunden anrücken, gibt es die Grillzone Isar Nord 5. Und dann wäre da noch der offizielle FKK-Bereich: Zwischen der St.-Emmeram- und der Herzog-Heinrich-Brücke ist Nacktbaden offiziell erlaubt.
Die wichtigsten Infos:
- weniger Trubel
- naturnaher & wildere Abschnitte
- großer Kiesstrand, aber kein offizieller Badebereich
- Isarinsel mit Grillplatz & FKK-Bereich
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Mehr InformationenBADEN IM MÜNCHNER UMLAND
Georgenstein, Baierbrunn
Wenn ihr besonders motiviert auf einen ruhigen Badeort seid, dann solltet ihr jedenfalls dem Georgenstein im südlichen Umland Münchens mal einen Besuch abstatten. Der markante Felsblock ragt mitten aus der Isar und ist mit seinen rund fünf Metern Höhe kaum zu übersehen. Zwischen Kiesbänken und viel Natur findet ihr hier einen ruhigen Platz für einen sommerlichen Ausflug an die Isar.
Besonders schön ist die Anreise mit dem Fahrrad: Vom Zentrum aus führt der Isarradweg rund 15 Kilometer flussaufwärts bis zum Georgenstein. Wer lieber mit den Öffis kommt, fährt mit der S7 bis Baierbrunn und läuft von dort noch etwa 20 Minuten. Vor Ort solltet ihr allerdings nicht mit einem klassischen Badesee rechnen: Infrastruktur gibt es kaum, dafür jede Menge Natur. Also Wasser und Snacks einpacken und das Handtuch nicht vergessen.
Beim Baden ist Vorsicht angesagt. Die Strömung kann mäßig bis stark sein, außerdem verändern sich Wasserstand und Bedingungen. Der Georgenstein ist deshalb eher etwas für geübte Schwimmer*innen als für eine spontane Planschrunde mit kleinen Kindern. Wer den Fluss respektiert, findet hier aber eine ziemlich schöne Alternative zu den volleren Badeplätzen rund um München.
Die wichtigsten Infos:
- ruhig, naturnah & wenig überlaufen
- perfekt für einen Rad-Ausflug
- Wasser & Verpflegung selbst mitbringen
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Regattaparksee, Oberschleißheim
Ihr habt genug von Kiesbänken und Isarströmung und wollt lieber einen klassischen Badetag am See? Dann ab nach Oberschleißheim. Direkt neben der Olympia-Regattastrecke von 1972 liegt der Regattaparksee – mit großen Liegewiesen, flach abfallendem Ufer und viel Grün eine ziemlich gute Alternative zur wilden Isar.
Baden ist am Nord- und Westufer erlaubt, während das südliche Drittel des Sees als Biotop geschützt ist. Oder ihr wechselt zur benachbarten Regattastrecke: Vor der Tribüne gibt es einen rund 500 Meter breiten Bereich, in dem ebenfalls gebadet werden darf. Wer zwischendurch genug vom Schwimmen hat, kann sich auf der weitläufigen Anlage auch anderweitig austoben: Beachvolleyball, Inlineskaten oder Wassersport wie Rudern und Kanufahren stehen zur Auswahl. Einen Haken gibt es allerdings: Gerade an heißen Sommertagen kann es schon mal etwas mehr los sein hier.
Übrigens: Das Gesundheitsreferat kontrolliert die Wasserqualität des Regattaparksee während der Badesaison regelmäßig. Die aktuellen Messwerte könnt ihr online nachschauen.
Die wichtigsten Infos:
- grüne Badeoase mit flachen Ufern
- große Liegewiesen
- Paradies für Freizeitsportler*innen
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Mehr InformationenSCHÖNE PLÄTZE AN DER ISAR ZUM FÜSSE-ABKÜHLEN
Schwindinsel, Lehel
Dieser idyllische Platz an der Isar liegt sehr zentral und fühlt sich trotzdem ein bisschen nach verstecktem Rückzugsort an. Schon der Weg zur Schwindinsel gehört zum kleinen Abenteuer: Auf Höhe des Maximilianeums überquert ihr die Maximiliansbrücke und haltet ungefähr in der Mitte nach einem kleinen Weg Ausschau. Hier eröffnet sich dann ein kleiner grüner Naturjuwel mitten in der Stadt.
Auf beiden Seiten der Schwindinsel findet ihr ruhige Plätzchen zum Sitzen, Sonnen und Abschalten. Besonders schön ist die Inselspitze: Hier seid ihr direkt am Wasser und könnt dem Trubel der Stadt für einen Moment entkommen. Baden ist hier allerdings offiziell nicht erlaubt. Zum Füße-Abkühlen und Beine-ins-Wasser-Halten könnt ihr euch aber einen Platz am Ufer suchen – natürlich mit der nötigen Vorsicht und ohne euch in die Strömung zu begeben. Wer einen ruhigen Spot mitten in der Stadt sucht, ist hier trotzdem goldrichtig.
Die wichtigsten Infos:
- versteckter Zugang
- viel Grün & ruhige Plätze am Wasser trotz zentraler Lage
- baden offiziell nicht erlaubt
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Mehr InformationenIsarstrand an der Mariannenbrücke, Lehel
Nicht weit von der Schwindinsel gibt es noch einen weiteren sehr schönen Badeplatz, der jedoch weniger versteckt ist. Dafür spaziert ihr Richtung Süden bis zur Mariannenbrücke und zum Kabelsteg. Dort findet ihr einen relativ breiten Isarstrand mit feinem Ausblick auf die schöne St. Lukas Kirche. Ganz so versteckt wie die Schwindinsel ist der Platz zwar nicht, dafür liegt er unglaublich praktisch – und ist meist trotzdem entspannter als die bekannten Isarabschnitte rund um die Reichenbachbrücke.
Auch hier gilt allerdings: Baden ist offiziell nicht erlaubt. Für eine kurze Pause am Wasser, ein bisschen Sonne auf der Kiesbank oder um die Füße abzukühlen, ist der Spot trotzdem wunderbar. Gerade an warmen Sommerabenden lässt es sich hier mit Blick auf die Isar und die St. Lukas Kirche ziemlich gut aushalten. Haltet euch dabei vom tiefen Wasser und stärkeren Strömungsbereichen fern und genießt den Platz lieber vom Ufer aus.
Die wichtigsten Infos:
- breite Kiesstrände
- zentral, aber meist ruhiger als Hotspots wie die Reichenbachbrücke
- perfekt zum Sonnen & Picknicken
