Sterneküche & Rooftop-Spa: Das Palais Coburg in Wien hat wieder offen
Zwischen historischen Mauern, einem Spa über den Dächern Wiens, Sterneküche und einem Weinkeller mit 60.000 Flaschen: Das Palais Coburg öffnet wieder seine Türen – und setzt auf ein ganz neues Hotelkonzept.
Manche Hotels bieten ein Kopfkissen-Menü. Das Palais Coburg bietet gleich einen eigenen Palast: Nach einer umfassenden Erneuerung empfängt eine der exklusivsten Adressen Wiens nun endlich wieder Gäste. Und zwar nicht einfach als Hotel, sondern als privates Gästehaus.
Mitten im 1. Bezirk, nur wenige Schritte vom Großstadt-Trubel entfernt, bleibt das Palais seinem Ruf als luxuriöser Rückzugsort treu. Hinter historischen Mauern warten großzügige Suiten, ein privater Garten und jede Menge Ruhe. Oder vielleicht etwas anders gesagt: Wien ist zwar direkt vor der Tür, muss aber draußen bleiben.

Luxus mit Geschichte und Ausblick
Das denkmalgeschützte Palais hat sich nicht neu erfunden, sondern klug weiterentwickelt: Historische Architektur trifft auf modernes Interieur, hohe Räume auf zeitgemäßes Design und klassische Eleganz auf Wohnlichkeit. Das Ergebnis wirkt weniger wie ein Hotel und mehr wie die beneidenswert stilvolle Wohnung einer sehr wohlhabenden Bekanntschaft – nur mit deutlich besserem Service.
Statt standardisierter Zimmer gibt es 36 individuell gestaltete Suiten, die alle den Namen eines Mitglieds des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha tragen. Von klassisch bis modern ist jede Suite anders gestaltet, viele verfügen über getrennte Wohn- und Schlafbereiche. Wer mit Familie oder Freundeskreis reist, kann sogar Multi-Bedroom-Suiten buchen.
Und: Während andere Hotels stolz auf ihren Fitnessraum im Keller sind, setzt das Palais Coburg lieber auf Panorama. Ganz oben im Haus befinden sich Spa, Sauna, Dampfbad, Yogaraum und ein Pool mit Sonnenterrasse – inklusive Ausblick über die Dächer Wiens.

Kulinarik von Frühstück bis Fine Dining
Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Silvio Nickol Gourmet Restaurant bleibt weiterhin das kulinarische Aushängeschild des Hauses. Doch damit nicht genug: Zu einem späteren Zeitpunkt öffnen auch die historischen Prunkräume wieder ihre Türen und werden zum gastronomischen Herzstück des Palais. Dort soll künftig vom Frühstück über Brunch und Afternoon Tea bis hin zu Dinner und Cocktails der gesamte Tag kulinarisch begleitet werden.
Küchenchef Lewis Emerson setzt dabei auf internationales Casual Dining mit hochwertigen Produkten. Auf der Speisekarte findet sich etwa das bereits jetzt vielversprechend klingende Köstlichkeiten wie Trüffelhuhn (Stubenküken mit Zuckermais, Madeira-Jus und Pommes Mousseline). Dazu passt der Signature-Cocktail Clementini mit Mandarine und Champagner.

Einer der besten Weinkeller Europas
Falls jemand glaubt, ein guter Weinkeller bestehe aus einem Regal im Abstellraum, dürfte das Palais Coburg für eine kleine Realitätskorrektur sorgen. In den historischen Kasematten lagern mehr als 60.000 Flaschen Wein – darunter große Jahrgänge, internationale Raritäten und echte Sammlerstücke.
Damit zählt das Weinarchiv zu den bedeutendsten Europas. Das Beste daran: Die Schätze bleiben nicht hinter verschlossenen Türen. Gäste können bei privaten Verkostungen oder Führungen selbst eintauchen und probieren.

Die wichtigsten Infos im Überblick
- Palais Coburg: Coburgbastei 4, 1010
- 36 Suiten
- 2-Sterne-Restaurant by Silvio Nickol
- Weinkeller mit 60.000 Flaschen
- Website